Welche enduro zum Einstieg

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    Hey Leute,

    ich bin neu hier und will mit 39 Jahren anfangen enduro zu fahren. Motorrad fahre ich seit ich 18 geworden bin, war aber größtenteils nur auf der Straße unterwegs. Fahre zurzeit eine Husqvarna vitpilen 701, bin also 4 t einzylinder gewohnt. Das Ziel ist eigentlich irgendwann mal TET zu fahren, natürlich würde ich vorher mal auf die mx Strecke wo auch eine endurostrecke vorhanden ist und Kurse machen.

    Bin jetzt seit Monaten immer auf der Suche, es gibt zig Modelle,wo mir langsam der Kopf raucht, alle mit vor und Nachteile.

    Von der anfänglichen Idee mir als Anfänger eine Ktm, Husky, GG 690-701 als enduro zu holen die ich mir gelegentlich zur sm umzubauen könnte um Spaß auf der Straße zu haben, hab ich mich schon verabschiedet. Viel zu viel Leistung für einen Anfänger im Gelände. Außerdem kann ich mir nicht vorstellen das es für nen Anfänger easy zu fahren wäre wenn’s technisch wird, muss bei meiner 701 vit mit der Kupplung arbeiten wenn ich nem Traktor nachfahren muss.

    Hab Mittlerweile schon ein paar Favoriten und würde gerne von erfahrenen Leuten hören ob ich auf den richtigen Weg bin, klar muss man das für sich selbst entscheiden obs zu einem passt, aber vielleicht lieg ich ja total daneben.

    Favoriten wären jetzt grade

    neue rieju Aventura 307
    wahrscheinlich rational die beste Wahl
    -günstig, Teile lieferbar
    -Großer Tank -vom Aufbau - Display eigentlich ready to Race für tet
    -wahrscheinlich am besten zum Wiederverkauf

    gebrauchte Beta x Trainer <a href="tel:300 2016">300 2016</a>
    -eher mein Geschmack was die Optik angeht
    - der 300er 2 t soll gut zu handeln sein für nen Anfänger
    ​​​​​​-Preis ist gut, Teile lieferbar
    -tank eher zu klein für tet Fahrten

    gebrauchte Tm Racing en <a href="tel:300 2015">300 2015</a>
    -optisch mein Geschmack
    Preis gut, sollen gute Motorräder sein, Teile sind auch lieferbar trotz Exotenstatus
    leistungstechnisch wahrscheinlich absolut drüber!


    generell enduro, macht mir gerne Vorschläge, Budget liegt bei 4500 €.

    warum keine oldschoolbikes, die alten bikes z.b. tt 600 kostet auch schon 2000 aufwärts, wenn man dann anfängt zu schrauben (was ich selbst machen würde) ist man schnell mal <a href="tel:500-1000">500-1000</a> Euro los, dann Probleme Teile zu kriegen

  • #2
    Für den TET würde ich die rieju nehmen. Alles andere sind dann doch eher Sport-Enduros.
    Mit einer Sport-Enduro würde ich keine langen Touren fahren wollen. Das ist halt auch unbequem.
    Das kann man schon so machen, aber dann wird's halt kacke...

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    • #3
      Aus deiner Auswahl würde ich auch die Rieju empfehlen. Ansonsten evtl. noch die CRF300 von Honda, evtl. auch hier die Rally Version. (Falls du klein und leicht genug bist)
      Sollte es doch evtl. ne ältere Gebrauchte sein, käme noch ne DRZ400 in Frage, die kann alles am besten.
      Bin fast da...

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      • #4
        Zitat von Sietsch Beitrag anzeigen
        Für den TET würde ich die rieju nehmen. Alles andere sind dann doch eher Sport-Enduros.
        Mit einer Sport-Enduro würde ich keine langen Touren fahren wollen. Das ist halt auch unbequem.
        Denk ich mir auch, die rieju hat das bessere gesamtpaket. Bin gerne sportlich auf der Straße unterwegs, wahrscheinlich hab ich deswegen den Gedanken das mir die Leistung auf dauer zu wenig wird, wobei ich glaub das das nur ne Einbildung ist. Ein Hard enduro Fahrer werd ich nicht mehr mit knapp 40 und zwei Kindern 😅.

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        • #5
          Zitat von HamburgerJung Beitrag anzeigen
          Aus deiner Auswahl würde ich auch die Rieju empfehlen. Ansonsten evtl. noch die CRF300 von Honda, evtl. auch hier die Rally Version. (Falls du klein und leicht genug bist)
          Sollte es doch evtl. ne ältere Gebrauchte sein, käme noch ne DRZ400 in Frage, die kann alles am besten.
          Klein und leicht, jein. 1,73 m auf 95 kg.

          crf 300 hab ich aufm Schirm, muss aber zugeben das sie mir optisch nicht so gut gefällt. Die rieju 307 schaut Hald aus wie ne große im Kleinformat, mit dem Rallyekit schaut die schon echt gut aus.

          DRZ 400 hat ich auch geschaut, sind rar gesät (wahrscheinlich weil zuverlässige Allrounder sind) aber die Preise sind gelinde gesagt absurd. Für ne 23 Jahre alte Eintopfer mit 35tkm 4300 vb, sorry da hol ich mir dann doch lieber die rieju.

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          • #6
            Ich hab mir in letzter Zeit viele Videos zur Rieju reingezogen und das wäre meine Wahl - es gibt wohl auch noch Voge 300 aus China aber das Argument, dass Du ein europäisches Bike zu dem Kurs bekommst würde mich zur Rieju bringen. Die alten Suzukis etc. sind zwar super, mittlerweile aber auch echt alt und durch die günstigen Neupreise eher uninteressant.

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            • #7
              Für den Einstieg würde ich eher zu einer 250er 4T oder einer 200er 2T raten.
              integrierter Servomotor, Schrittmotor NEMA 23

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              • #8
                Du willst TET fahren. Wie kommst du zu den Strecken? Reist du mit den Motorrad an oder mit Anhänger, Transporter usw. Für mich ist das sehr entscheidend. Mit so einer 300er anzureisen ist schon sehr anstrengend. Neulich bin ich mit der TT 350 40 km auf der Landstraße gefahren, weil kein Anhänger zur Verfügung stand und da bekam ich schon die Motten. Auch mit Sportenduros ist das nicht möglich. Die alten Haudegen wie Yamaha TTR hatte ich auch schon und habe sie vor 25 Jahren nur mit Anhänger transportiert. Mit meiner KTM 690 will ich auch nicht weit anreisen. Für wenig Geld habe ich eine BMW F 650 für Schottertouren in Griechenland und für TET eine F 650 Dakar. Das funktioniert ganz gut. Sollte dann doch was anderes gewünscht werden, dann hat man nicht viel verloren. Generell sind die F 650 immer in einem guten Zustand. In Griechenland sind sehr viele Yamaha Tenere vertreten und die fahren auch schon wilde Sachen, aber für 4500 € bekommt man keine.

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                • #9
                  so sieht's aus - mit ner 250er oder 350er sind Landstraßenfahrten nur bedingt zu empfehlen. Ne 650er bzw. 700er ist das aber völlig ok. Zumindest bei meinem Fahrprofil - ist halt keine BMW 1300GS. Da muss man eher die Reifen entsprechend wählen. Ich fahre auf meiner 700er GasGas die Conti TKC 80 und das funktioniert auf der Straße erstaunlich gut. Im Gelände sind allerdings die Grenzen schnell erreicht - zumindest im Sand/Matsch etc.. Trockener Schotter klappt gut.

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                  • #10
                    Ich sehe das genauso. Die Anreise ist für die Motorradwahl fast genauso wichtig wie der TET selbst. Wer erst ein paar hundert Kilometer über die Straße fahren muss, wird mit einer leichten Sportenduro auf Dauer nicht glücklich. Mit Anhänger oder Transporter sieht die Sache dagegen ganz anders aus – dann kann man deutlich kompromissloser auf Geländetauglichkeit setzen.​

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