Golden Mountain
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Hier die Ergebnsse vom Golden Mountain Enduro 2025
2025 Golden Mountain HOBBY Final.pdf
2025 Golden Mountain LADIES Final.pdf
2025 Golden Mountain VETERAN Final.pdf
2025 Golden Mountain EXPERT Final.pdf
2025 Golden Mountain PROFI Final.pdfDas kann man schon so machen, aber dann wird's halt kacke...
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Berichte doch mal ausführlicher, in Deinem WA-Status sah das aus, als wäre hier jetzt ausführlich zu lesen.Christian
www.lange-koeln.de
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Na ja... also...
Unabhängig vom Rennausgang ist das für mich das schönste Hard Enduro Rennen überhaupt! Das Gelände dort ist einfach der Wahnsinn und liegt mir von der Beschaffenheit eigentlich sehr. Viel Waldboden, nicht stark ausgefahren und alles dabei von steil bis extrem steil. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es irgendwo noch bessere Bedingungen gibt.
Nach meinem persönlichen Erfolg beim Drapak dieses Jahr (Platz 23), hatte ich aber durchaus hohe Ziele für das Golden Mountain. Ich wollte in die 30er Plätze...
Dass das nicht geklappt hat, ist ja nun amtlich.
Vom Ablauf, dem Wetter, meinem persönlichen Befinden, ... war alles auf 100% gestellt. Es hätte so schön werden können.
Der Prolog war dieses Jahr mit ~30km so lange wie noch nie. Ich bin vom Start her gut weggekommen und die ersten 10 km war ich für mein Empfinden schnell unterwegs. Aber dann habe ich einfach so richtig verkackt:
Eine kurze aber knackige Auffahrt, die oben raus sehr steil und rutschig wurde; Anfahrt über eine Kurve. Ich bin einfach zu langsam gewesen und kam nicht hoch. Es haben noch so etwa 2m gefehlt. Ich war ja der erste Hobby-Pilot im Prolog und bis zu dem Zeitpunkt hatten mich auch erst 2 Fahrer überholt. Und die beiden sind da wohl ohne Probleme hoch. Nun hing ich da! Noch kein Verfolger in Sicht. Mann ey, ich hätte einfach runterrollen und neu anfahren sollen. Die Zeit hatte ich. War ja keiner da. Aber stattdessen habe ich mich da im Hang abgemüht, da ich echt dachte, ich könnte vielleicht doch noch langsam anfahren. Das ging dann 3-4 Mal schief und dann kam auch schon der nächste Fahrer, der es auch nicht schaffte. Und noch einer und noch einer... und schon hatte ich den perfekten Stau verursacht. Da oben war anfahren einfach nicht möglich. Letztlich bin ich dann doch runter gerollt und wollte warten, bis frei ist. Aber wie das so ist, irgendeiner meint immer, er schafft es, obwohl noch 4 Leute in der Spur hängen. Und es wurden immer mehr. Ich würde heute noch warten, wenn ich nicht irgendwann einer Alternative gesucht hätte. Schräg am Hang über uralte Baumstämme um die Stelle drum herum. Nicht schön, nicht einfach, aber es hat dann doch geklappt. Im Ziel war dann zu hören, dass das dann die neue Spur war...
Es hat mich soooooo geärgert! Das kann sich gar keiner vorstellen. Zum einen war der Hang nicht schwer; den hätte ich locker schaffen können. Zum anderen war es schlicht die falsche Entscheidung, zu versuchen, da oben anfahren zu wollen.
Ich war relativ schnell wieder bei Atem, aber die Zeit im Hang war auch nicht mehr aufzuholen.
Zur Ehrlichkeit gehört aber auch dazu, dass mich dass in Summe vielleicht 8-10 Min. gekostet hat. Diese 10 Minuten weniger hätten mich aber von Platz 60 im Prolog auf Platz 35 gebracht. Und damit kommen wir zu einem anderen Punkt, den ich dieses Jahr auffällig fand:
Das Fahrerfeld war extrem stark! Die Zeiten, dass sich einfach mal jemand in der Hobby-Klasse anmeldet, um zu schauen, wie das da so läuft, scheinen vorbei. Da weiß wirklich jeder, wie man Hard Enduro fährt! Einige könnten sicher auch locker Expert fahren... und haben das auch schon getan; das kann man in den Ergebnislisten anderer Rennen nachlesen.
Es ist daher schon so, dass in Rumänien das Ankommen zählt, aber wir würden ja alle keine Rennen fahren, wenn es nicht auch die Platzierung wäre, die zumindest sekundär interessiert.
Tag zwei lief dann leider auch alles andere als gut!
Ich kam einfach keinen der Hänge gescheit hoch! Das war zum einen ziemlich kräftezehrend, zum anderen aber auch moralisch herausfordernd, denn ich weiß ja, dass ich es besser kann. Ziemlich genau sogar, denn ich bin an Hängen liegen geblieben, die ich in 2023 ohne Probleme gefahren bin. Denn auch beim Golden Mountain gibt es schöne, größe, lange, interessante Stellen, die jedes Jahr dabei sind.
Was war dieses Jahr also anders?
Körperlich war ich so fit, wie vermutlich nie zuvor! Es war das erste Mehrtages-Hard-Enduro-Rennen, bei dem ich nicht zumindest einmal einen kleinen Krampf im Oberschenkel hatte. Auch mit den Armen hatte ich keine Probleme. Alles top. Einzug die Hände haben nach etwa 3 Std. etwas wehgetan, aber das war nicht weiter wild.
Während der 16 Std. Heimreise hat man ja viel Zeit zum Nachdenken und letztlich muss ich sagen:
Ich fahre einfach zu wenig! Ich trainiere zu wenig!
Gerade lange steile Auffahrten sind etwas, das ich hier "in meinem Garten" nicht wirklich trainieren kann. Das Herumklettern in Klein-Klein, das klappt. Die Maschine mal drücken, ziehen, heben; geht alles. Aber lange Hänge: da sieht es hier mager aus und dass ich das nicht trainiert habe, hat man einfach gemerkt.
Generell hatte ich einfach an Stellen Probleme, die vom Profil her für mich hier zu Hause schwer bis gar nicht zu trainieren sind. Der Supergau war ein Hang, der mit einem kurzen steilen Stück vom Hauptweg aus startete, dann kamen 3 Kurven und dann ging es einen Trichter hoch. In der Spur lag so viel Sand, dass ich da einfach keine Geschwindigkeit aufbauen konnte. Ich weiß, dass ich da vor zwei Jahren auch Probleme hatte, aber da ging es dann irgndwann. Dieses Jahr klappte das nur mit extrem viel Kraftaufwand im Schiebebetrieb.
Tag drei hat dann richtig Spaß gemacht. Es lief dann auch in den Auffahrten besser und ich konnte einige Plätze gutmachen. Den Tag 3 einzeln betrachtet kam ich als 47er ins Ziel.
Gesamtplatzierung 53 von 60. Gestartet waren 75 Fahrer, womit 15 Fahrer nichts ins Ziel gekommen sind.
Für meinen "gewünschten" Platz 39 hätte ich in Summe 50 Minuten schneller sein müssen.
Das klingt vielleicht nicht viel... ist aber im Rennbetrieb 'ne ganze Menge. Ich müsste zum einen die Grundgeschwindigkeit steigern und zusätzlich besser/schneller in den Auffahrten sein.
Fahren, fahren, fahren!
Das einzige, das hier hilft.
Kann mir einer Zeit und Gelände schenken??
Das kann man schon so machen, aber dann wird's halt kacke...
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Der Prolog muss in Summe sehr schnell gewesen sein, 30km, viele Zeiten unter einer Stunde.
Ja, das Niveau wurde definitiv höher. HardEnduro hat in den letzten 10 Jahren starken Zulauf bekommen, es gibt immer mehr Veranstaltungen und die Jungen Burschen sind sehr motiviert.
Wie ist die GM Strecke zum Panorama im Vergleich?
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Ich persönlich finde das Golden Mountain einfacher:
- Weniger Fahrtage
- Kürzere Tage (kürzere Strecken)
- Weniger Bachbetten
- Wiesen, ohne diese riesigen Maulwurfshügel
- Auffahrten etwas kürzer
Die Panorama würde ich auch jederzeit gerne wieder fahren. Das ist schon immer eine Herausforderung. Zeitlich passt das nur leider nie...Das kann man schon so machen, aber dann wird's halt kacke...
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"Gerade lange steile Auffahrten sind etwas, das ich hier "in meinem Garten" nicht wirklich trainieren kann."
Völlig klar, Du musst mal ein paar Tage zum Durofrank nach Spanien.
Motorradabflug: Flieg Husaberg fliiiiieeeeeggggg , Motorrad-Fun Video: Motorradabflug: Flieg Husaberg fliiiiieeeeeggggg. Manchmal sieht man schon i...
Ich fahre ja auf völligem Anfängerniveau, aber ich bin sicher, dass das auch viel Kopfsache ist. Wenn man sich an so einem Hang erst einmal richtig abgearbeitet hat, dann fehlts beim nächsten Versuch schon mental, weil man es einfach nicht so selbstbewusst und unbefangen angeht. Und dann scheitert man nochmal und nochmal und...
Zuletzt geändert von lange-koeln; 30.09.2025, 10:45.Christian
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