Quetschmaß an einer Gasgas EC einstellen
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Zitat von Elvis74 Beitrag anzeigenHast du die Steuerzeiten mal gemessen? Würde mich mal interessieren.
nee leider nich.
da ich nur am Wochenende Zeit zum schrauben habe, war ich froh, das der Motor Sonntagmittag wieder drin war und lief.
sodaß ich wenigstens noch zweimal vorm Endurorennen (diesen Samstag) fahren kann.
aber dann vlt. beim nächsten mal...
Erfahrung ist die Summe der gemachten Fehler 
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Hallo zusammen,
da bei mir die Fußdichtung durchgeblasen war, habe ich auch angefangen, das ganze zu zerlegen.
Der Vorbesitzer hatte den Kolben gewechselt und den alten Kolben beigelegt. Der "alte" ist auch deutlich glattgeschliffen und war sicher wechselwürdig. Angeblich habe ich also das Mopped mit praktisch neuem Kolben übernommen und habe 50 bis 60 Bh damit gefahren.
Die Fußdichtung wirkt so, als wäre sie beim Kolbenwechsel nicht getauscht worden. An der Stelle, wo die Dichtung durchgeblasen ist, passt eine 0,3mm Fühlerlehre rein.
Die Kolbenringe sind unterschiedlich verschlissen, der Untere hat im Zylinder gut 2mm Lücke, der Obere hat 08mmm Lücke, was laut werkstatthandbuch die Obergrenze wäre. Die Kolbenringe in dem "alten" Zylinder haben dagegegen die Lücke 0,5mm. Merkwürdig.
Ich habe mir jetzt erstmal ein Paar Fußdichtungen bestellt.
Bis die kommen, habe ich mal mit der alten Dichtung Quetschmaß messen geübt.
Methode: 2mm Lötzinn in Länge des Zylinderdurchmessers in den Zylinderkopf geklebt und diesen wieder montiert.
Danach war das Lötzinn gequetscht, aber keilförmig. Aussen nur noch 0,9mm dick, 12mm weiter innen 1,8mm dick. das bedeutet, Kolben und Zylinderkopf haben an der Quetschkante nicht den gleichen Winkel.
Frage 1: Ist das normal? (Keilförmige Quetschfläche)
Frage 2: Was nehme ich nun als Quetschmaß? ist es die 0,9, was ja der Definition entspricht, der Kolben steht bei QM 0mm genau oben am Kopf an.
Frage 3: Wie stark wird eine 0,5mm Dichtung eingedrückt bei der Montage? Ist doch sicher nicht unerheblich, wenn z.B. 1,5mm Dichtung verbaut werden sollen müsste man sicher 1,8mm ungequetscht rechnen oder?
Ich fand den Motor eigentlich nicht schlecht, allerdings gab es immer beim Hochbeschleunigen einen Bereich wo das Drehmoment nochmal deutlich gewachsen ist. Leerlauf ist zuletzt immer stark hochgegangen, ich nehme an wegen der undichten Fußdichtung = Nebenluft.
Was würdet Ihr machen? Quetschmaß erhöhen? Wenn ja, wie viel?
Grüße,
Erhard
P.S.: In 2 Monaten gebe ich den Motor allerdings es weg zum Überholen, ich will im Herbst für Streitberg (DEM) einen einwandfreien Motor.Hinfallen, aufstehen, Krönchen richten, weitergehen...
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Zu 1.) Ja ist normal (keilförmig)
Zu2.) Das Quetschmaß wird 1mm vom Rand gemessen und sollte zwischen 1,8mm und 2,2mm liegen je nachdem wie man den Motor haben möchte.
Die ganze von dir angewandte Methode ist aber falsch!
Kopf mit Dichtungen fertig auf Zylinder montieren, Zündkerze raus 3mm Zinn so lange umbiegen das man mit Spitze die Zylinderwand berührt und dann vorsichtig am Polrad über OT drehen und zwar muß der Zinn in Flucht mit dem Kolbenbolzen stehen. Die meist verwendeten Dichtungsstärken sind wohl 0,3 und 0,5.
Das alles gilt aber nur wenn die Teile noch original sind und der Kopf nicht abgedreht ist oder sonst ein Quatsch gemacht wurde.
Bei Kolben und Zylinder gibt es nur eines...... messen.
Wo der Drehmoment stark wurde hat wohl dann die ALS geöffnet oder das Gemisch vom Vergaser war in dem Bereich optimal.
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Hallo Uwe,
danke für die Antworten.
Ich weis allerdings nicht, was bei meiner Methode schlechter sein soll. Ich habe diese hier im Forum an einem Bild gesehen, das ich leider nicht mehr finde. Vielleicht von mir falsch erklärt?
Also:
- Zylinderkopf=ZK runter
- quer Lötzinn mit Klebeband fixieren Länge 72mm (=Kolbendurchmesser). Natürlich in Flucht mit dem Kolbenbolzen.
- ZK festschrauben (2 Schrauben, rechts und links über der Flucht genügen)
- Kurbelwelle drehen über OT
- Lötzinn wieder ausbauen
Jetzt hat man die Quetschkante somit 2 mal gemessen. Gut ist auch, dass man wirklich genau weis, wo das Lötzinn vom Kolben gequetscht wird. Und der Kolben könnte ja auch quer verkippt werden, wenn das Bolzenlager nicht völlig steif ist.
Oder liege ich da falsch?
Grüße,
ErhardHinfallen, aufstehen, Krönchen richten, weitergehen...
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Ich hab mich falsch ausgedrückt, natürlich kannst du das so machen.
ABER ich bin faul und hab nur 4 Muttern zu lösen um den Zylinder abzuheben und die Fussdichtung anzupassen, du musst immer den Kopf runterschrauben um den Zinn rauszumachen. So meinte ich das. Vor allem hab ich den Kopf schon auf Endmass sitzen und das blöde Basteln mit den Gummidichtungen nicht, hab immer Angst die reißen beim dehnen.
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Ach so,
bin noch unerfahren (meine erste Zylinderaktion, bisher nur 4T), daher erstmal 1000% ig. Faul kommt dann später >:)
Grüße,
ErhardHinfallen, aufstehen, Krönchen richten, weitergehen...
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Hallo zusammen,Zitat von smcrosser Beitrag anzeigenSoo
da bei meiner 300er der Kolbenwechsel anstand habe ich in diesem Zuge auch mal den Zylinder angehoben.
man liest ja hier meist nur positive Erfahrungen aber es gibt auch ablehnende Stimmen. Daher hatte ich beschlossen mir ein eigenes Bild zu machen.
Vom Vorbesitzer hatte ich noch einen um 3mm abgedrehten Zylinderkopf, welchen ich nutzen wollte. Also habe ich mir eine 2mm Fußdichtung gemacht, um dann oben und unten noch jeweils eine 0,5er (Papier)Dichtung unter zu legen. Um auf ein Quetschmaß von ~2mm zu kommen musste ich dann aber noch 2 0,3er Dichtungen unterlegen.
Das Ergebnis war, dass der Kolben im UT schon ca. 1mm unter der Auslasskante stand. bei den seitlichen Überströmern war es ca. 0,5mm und beim einlassseitigem Kanal war die Kanten bündig.
Das sich die Leistungscharakteristik etwas ändert hatte ich ja erwartet jedoch nicht so sehr.
Die Drehzahl, bei der der Motor seinen Leistungsschub entwickelt war jetzt um ca. 3000 U/min nach oben verschoben !!
Dementsprechend ähnelte die Leistungscharakteristik eher einer 125er.
Die Leistung bei niedrigen Drehzahlen hat gefühlt kaum abgenommen (vermutlich aufgrund der Auslasskammervergrößerung)
Im mittleren Bereich kam es aber kaum zu einer Steigerung der Leistung. Es war so gut wie gar nicht mehr möglich das Bike mit einem Gasstoß aus Hinterrad zu befördern.
Und dann irgendwann bei Drehzahlen, die man im normalen Enduro so gut wie nie erreicht ging sie dann doch noch ab wie eine Rakete. Der Bereich lag so hoch, dass er selbst für Motocross ungeeignet war.
Letztendlich mag die Spitzenleistung vlt. höher gewesen sein, aber die Fahrbarkeit war unter aller sau.
Also habe ich zurück gebaut. Aludichtung +0,5+0,3+0,3 raus (1x0,5 noch drin), alten Kopf wieder rauf --> Quetschmaß = 2mm.
--> alte Leistungscharakteristik wieder da. schöne lineare Leistungsentfaltung mit ordentlich power von unten bis oben.
Ich hoffe der Beitrag hilf einigen weiter die auf dem Gebiet noch keine Erfahrungen haben und sich immer gefragt haben "was wäre wenn?"
bei SMcrossers um 3mm abgedrehten Kopf liegt doch dann die Anlenkung der Auslasssteuerung um die zusätzliche Höhe der Dichtungen erhöht. Anders gesagt, die Betätigungsstange welche ja am einen Ende im Rumpfmotor und am anderen Ende im Zylinder sitzt, müsste um die Dicke der Fußdichtung verlängert werden um wieder bei gleichem Betätigungspunkt zu sein.
Kann es sein, dass (auch) deshalb die Charakteristik so geworden ist, weil die ALS viel später kommt?
Grüße,
ErhardHinfallen, aufstehen, Krönchen richten, weitergehen...
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:kratz: Wie das? Warum ist die schon geöffnet? Bei niedrigen Drehzahlen ist die zunächst zu. Ein Fliehkraftmechanismus drückt mit steigender Drehzahl auf die Stange zur ALS, was nun 3mm mehr Weg bedeutet, (weil der Zylinder 3mm weiter oben ist,) also später passiert. Oder?Zitat von Elvis74 Beitrag anzeigendie ALS kommt nicht später, die ist schon geöffnet.
Oder meinst Du was anderes?
Grüße,
ErhardHinfallen, aufstehen, Krönchen richten, weitergehen...
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ups hast recht, die drückt ja und zieht nicht.....
Naja sheice Tag heute.
Wenn die Stanger allerdings schon etwas gezogen ist, mußt man eher wegen der Kugel aufpassen, nicht das die verrutschen oder gar rausfliegen...Der Phönix muß brennen um aufzuerstehen
Das Leben ist ein Wunschkonzert :vchris:
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Bin ja so froh - dass sowas nicht nur mir passiert. Kopf hoch Tag wird besser!!!Zitat von Elvis74 Beitrag anzeigenups hast recht, die drückt ja und zieht nicht.....
Naja sheice Tag heute.
Wenn die Stanger allerdings schon etwas gezogen ist, mußt man eher wegen der Kugel aufpassen, nicht das die verrutschen oder gar rausfliegen...
(Er sagte sich "Lächle, denn es könnte ja auch schlimmer kommen"
und er lächelte
und es kam -
schlimmer) >:)
Grüße,
ErhardHinfallen, aufstehen, Krönchen richten, weitergehen...
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Also für wenn einer zu faul ist, das zu machen: ich hab damals bei meiner 300er das QM erst ganz gross gehabt, nachdem ich den Zylinder auf "Spass" hochgesetzt hatte. Und als ich dann die 2 mm abgedreht hatte, um das QM einzustellen, hab ich rein gar keinen Unterschied gemerkt!
Also heut würd ichs einfach auf den 3-4 mm lassen, weils den Aufwand nicht wert ist!Gruß engl
Kluge Menschen sind voller Zweifel.
Glaube ich.....
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Na das lohnt sich ja dann >:)
Bei mir ist halt unklar was der Vorbesitzer gemacht hat. Es ist nur bekannt, dass ein neuer Kolben vor dem Verkauf verbaut wurde.
Nun musste die Fußdichtung erneuert werden, weil undicht. Nun habe ich erstmals das Quetschmaß ermittelt: 0,9mm, die Fußdichtung war 0,3mm. Das ist also der Zustand, mit dem ich gut ein Jahr unterwegs war.
Deshalb auch gleich neuer Kolben. Dazu Zylinder und Kolben alt weggeschickt. Es wurde ein neuer passender Kolben ausgemessen und die ALS überholt.
Nun benötige ich 2mm Fußdichtung für 2mm Quetschmaß. So ist es nun.
Der Motor ist leichter zu starten, da weniger Verdichtung. Natürlich muss ich jetzt den Vergaser wieder etwas anpassen, er lässt sich über die Luftdüse nicht mager einstellen, allerdings muss der Leerlauf hoch sein (fast maximale Einstellung der Schraube). Sonst geht der Motor aus. Ich werde also wieder ein paar Schleifen drehen...
Geplant ist die JD blau Düse zu ersetzen durch eine mit mehr Basisdurchmesser. JD rot oder N1EG.
Grüße,
ErhardHinfallen, aufstehen, Krönchen richten, weitergehen...
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Hatte damals bei meiner 98 250 er ca 2mm denzyl.nach oben verschoben..den Deckel entsprechend angepasst...der drehmomentverlauf war bedeutend besser.. Von unten war sie richtig kráftig geworden....
Gesendet von meinem D5503 mit Tapatalkwer schön sein will muß leiden od. zahlen
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