Roof of afrika

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  • #16
    Und mein Bericht

    Bericht von Baer
    Ich mach dann mal mit dem Freitag weiter, nachdem um 4:50 Uhr der Wecker geklingelt hatte, und ich gefrühstückt hatte ab auf den Hotelparkplatz ins Fahrerlager. Und wer rennt da in Zivilklamotten rum, die alte Kampfsau der Kolben-Holger (denn er hat immer noch meinen vollen für den zerschossenen Motor ), er schaut ganz bedröppelt und meint nur , mein Fuß passt nicht mehr in den Stiefel, die Schmerzen sind ja nicht so wild mit genug Tabletten drin wo ich zu geben muß auch mir waren sie seit dem ersten Trainigstag immer hilfreich eine vor und zwei nachdem Frühstück. Aber zurück zum Thema, also Abfahrt in kleiner Kolonne vom Hotel-Fahrerlager(Maseru) zum Start in Roma, schöne 30min Eierei auf afrikanischem Asphalt dort angekommen steht meine Startzeit noch nicht wirklich fest zu dem Zeitpunkt drängeln sich schon die anderen ca. 270 Mitstreiter in Richtung Startbogen, na ja wir sind halt in Afrika aber ich bekam dann doch noch ca. 5 min vor meiner Zeit bescheid wann es los gehen sollte, nachdem der Kiwi die Südafrikaner beim Timetrail schön versägt hatte und er mit 20min Vorsprung gestartet war, wurde die Zeit für die Übrigen Starter halt etwas kürzer also alle 15 Sec. 2 Mann also zack an der Schlange vorbei soweit es ging und die restlichen 2-3 Leute an die Seite geschoben und schon ging es los, halbwegs hoch motiviert was sich schnell steigerte da die Südafrikaner mit dem naßen rutschigem Boden nicht wirklich gut zurecht kamen dann immer schön das Flußbett lang und durch das Wasser beim dritten mal war ich nun richtig wach und es ging immer besser. Ab ins nächste Dorfund links rum da steht schon der Olli der 5 min vor mir gestartet war, vor ihm eine eigentlich nicht so schwere Auffahrt aus Steinen in DoppelD Größe, das Problem war nur das sich dort den Weg hinauf ca 25 Südafrikaner tummelten mit kochen Motoren und qualmenden Hinterrädern . Wie gesagt eigentlich nicht so das Problem wenn man frei fahren kann, auch nicht die Stufe nach der Spitzkehre oben von ca 1m Höhe also ab in den Stau bis zur Kehre und oben zerrten schon div. Fahrer und Schwarze an den Kisten um sie nach oben zu buxieren na ja mit Money oder Sweets können auch die Kids ganz schön anpacken, ein kurzer Blick, jau der Stein reicht um die 300 er da hoch zu katapultieren also Gas auf mit Schwung gegen den Stein von 40cm Höhe dann gegen den Rest der Stufe die Gabel knallt voll durch springt in die Höhe (alle Schaulistigen an die Seite, die Schule hat heute geschlossen Ausgang) und schwupps bin ich oben :-) was ein Glück das das nicht mein Moped ist aber es hat geklappt. Also weiter den gleichen weg wie Gestern beim Timetrail über ein paar Felsen zur Spalte die schon von den Bildern (Baboons) bekannt war. Die 300ter schlüpft bis zur Hälfte ganz locker und besser durch wie am Vortag da die Birne an Volumen doch etwas ab genommen hat. Aber nun klemmte mein Fuß zwischen Moped und Fels AUA, der Tech 8 war platt wie ein Badelatschen, also den Fuß irgendwie dazwischen raus gezogen und zwischen den Kühler und Lenker gelegt, jetzt ging es die weitern 3m einwandfrei weiter.

    Den grünen steinigen Hang hoch der am Donnerstag kein Problem war aber in der Ferne war en schon wieder einige dampfende Motorräder und jede Menge Einheimische zu sehen! Shit das heißt nichts Gutes :-(, der Hang war um Klasen schwerer als am Vortag da es in der Nacht ordentlich geregnet hatte und am Ende waren wieder 2 von solche besch****en Stufen die Vortag schon nur mit der soeben erklärten Gewaltaction zu meisten waren, also erstmal da hin und geschaut. Da war alleine nix zu machen also schoß ich mich mit 2 Südafrikanern zusammen und wir zerrten die drei Mopeds gemeinsam das Stück hoch.

    Mein Kreislauf war erstmal dahin, erstmal eine kleine Pause denn die letzten 4 Km haben mal locker 45 min gedauert, na super also weiter auf Wegen die in einem Zustand waren wo eine Motocrosstrecken schon zweimal geschoben worden wäre. So ging es weite immer am Hang lang rechts gehts hoch in die Büsche (unfahrbar) und links 10-20m bergab zur nächsten Stelle, an der wir schon am Vortag gezahlt hatten im Stau mit 15 anderen dann durch eine Bach und eine rutschige Lehmauffahrt mit mehren 50cm Stufen ohne Anlauf, also die Erste fast geschafft und dann den Griff rechts nach hinten gelegt wie beim Hillcliming in Rachau und die 300ter noch eine Stufe höher geschossen die nächsen 10m haben mich dann 2 Corny mit Banane und Schoko und wieder jede Menge Kraft gekostet, 5 min weiter wieder Einheimische am Rand oh Shit, ein Hang mit rutschigem Boden für uns Europäer nicht das Problem nur liegen da wieder 6 Mitstreiter im Weg rum und das Ding mußte man schon in einem Stück fahren da das wieder Anfahren schier unmöglich war und außerdem noch die ganzen Kids an den anderen Karren rumzerrten. Also statt hoch fahren wieder hochgekämpft und oben fast von der Kiste gefallen vor Erschöpfung, die schmerzmittel vom morgen ließen langsam nach, den rechten Fuß hatte ich mir ja schon am ersten Tag verdreht und nun auch noch der Linke von der Action in der Felsspalte, also dank Holgi hatte ich genug Asperin dabei erstmal was ein geworfen und gleich eine Tüte Powergel von Powerbar hinterher, nur durch einen kräftigen Schluck aus dem Camelbag ist das Zeug noch im Körper geblieben.


    Weiter ging es über zerschossene Wege und Eselspfade zu einer Stelle vom Vortag , von der ich schon in der Nacht geträumt hatte. Glatter Sandsteinfels vom Regen flutschig wie eine rüdige Hündin mit ca. 15 m Höhenunterschied, oben an der Kante angekommen sah ich 3 verzweifelte Fahrer auf, neben und unter ihrem Motorrad runter rutschen, und der nette Typ neben mir auf einer Kawa grinste und sagte zu mir "Welcome to africa", dann versuchte er es ein bisschen seitlich was ihm nicht gelang und rutschte auf seiner Kawa in Falline bis zur ersten Querrille und dann Kopf über links in s Buschwerk, ich selbst stieg nach dieser Action lieber ab und schlidderte mal stehend und mal auf dem Hintern den Fels in Richtung der Kawasaki, welche noch samt Fahrer Kopf über von den Büschen gehalten wurde, der Fahre konnte sich noch selbst befreien und werkelte nun an seinem Motorrad um es irgendwie wieder in die richtige Richtung zu bringen. Das letzte Drittel rutschte ich dann auf der KTM hinab. Nach viel verlorener Zeit ging es weiter an einem Hang endlang auf einem Eselspfad wo mal wieder so große Steine waren das auf jeden 10 m die KTM mindestens einmal mit der Birne oder dem Motorschutz aufschlug.


    Nun so langsam am Ende der Kräfte, und nachdem wieder so scheußliche Steinplatten kamen, wo auf der Seite ins Tal nix war außer nassem rutschigem Fels und nix z sehen war was einen beim wegrutschen aufhalten könnte in das Loch bis zum Erdmittelpunkt verging mir die Lust am weiterfahren, also tuckerte ich nur noch so langsam vor mich hin denn ich hatte schon soviel Zeit verloren das ich am nächsten oder spätesten beim übernächsten Checkpoint rausgeflogen wäre, plötzlich über holte mich unser kurzer Benny und schaute mich verdutzt an, das war kurz vor dem Checkpoint wo es in eine extra Schleife ging, und aus der Benny gerade kam. Am Checkpoint war dann ein Tankstopp geplant wo auch schon Kolben-Holger wartete, das Moped von Olli P. stand auch schon an der Seite und von 2 anderen Teammitgliedern auch , da beschloss ich auch aufzuhören da es nicht wirklich mehr Sinn hatte mit soviel verlorener Zeit weiter zu fahren und außerdem wollte ich auch noch in einem Stück wieder nach Hause. Dann kam erstmal die Erleichterung, puh jetzt ist es vorbei, wobei ich am Abend wieder dachte ach Shit wärst du Depp mal weiter gefahren. Aber nun war es zu spät und ich machte am Samstag mit unserem KTM Guru J. Sauer noch Service für den Rest der Mannschaft wo ja leider nur noch 5 von über waren.


    Mehr Bilder und ein Video hat Holgi, der ist glaub ich schwer beschäftigt mit......:Auge2:
    Ein Weg führt auch am Arsch vorbei :holy:

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    • #17
      weiter gehts

      Jetzt aber erstmal weiter, nachdem ich nun Freitagmittag ausgestiegen war ging es erstmal weiter nach Ramabanta zum 2. Checkpoint, dort angekommen werkelte Joachim Sauer, welcher beim Mouse aufziehen uns nur aus der Ferne zu sah und grinste , an einem Hinterreifen rum und demontierte gerade den Mantel ein Teamkollege war nachdem Timetrail so angepi**t von den harten Reifen das er trotz dem Rat von Jokkel es nicht zu tun wieder einen Schlauch ein baute , nun hatte er Platten und mindestens eine halbe Stunde verloren, da kniete nun der KTM-Maketing Chef vor meinen Füßen und war am Reifen montieren, da ich ja nun raus war bot ich ihm erstmal doch mein Hinterrad zu nehmen und dann konnte er das andere ganz in Ruhe fertig machen. Geholfen hat es nicht viel da der Kollege ca. 10min zu spät zur einfahrt zum Baboons kam und nicht weiter durfte


      Naja so was kommt von so was ich machte mich dann wieder auf den Weg ins ca. 70 km entfernte Lesotho Sun in Maseru (20 km Schotter und der Rest Asphaltpiste ) dort auf dem Hotelparkplatz angekommen machte ich mich daran schon mal mein PHDS vom Moped zuschrauben. Auf Grund von minderwertigem Werkzeug (das gute war noch am DSP misslang aber die Action 2 in Ramabanta) also lieh ich mir etwas bei den überaus freundlichen und hilfsbereiten Koleggen aus Südafrika danach kamen wir noch gut ins Gespräch bei kaltem Bier und getrocknetem Rinderbauch (so wie das Zeug aussah , hätte ich es nie beim Butcher gekauft, aber es war mir egal denn ich dachte mir das Rennen ist gelaufen und wenn du jetzt Dünnsch*** bekommst ist es auch egal). Dann bekam Rob der Vater des Fahrers einen Anruf und aus ihm kam nur " Oh shit! Really, bloody hell" sein Sohn fuhr in der Silver Class und die gesamte Klasse ca 40-50 Mann waren raus, da sie den Timebar (Zeitschiene) oben am Baboons nicht geschafft hatten , nachdem dritten Maluti Bier kam heraus das wohl schon Protest eingelegt wurde und die Jungs nur noch auf eine Antwort aus dem Rennbüro warteten ob sdie Klasse am nächsten Tag wieder starten dürfte. Und so kam es dann auch denn alle aus der Silver + Seniorenclass (beide Klassen 75 %)die es noch bis 12.00 Uhr in den Baboons und dann noch hoch geschafft hatten, durften noch am Samstag starten, bei der Auslegung der Regeln sind die Veranstalter sehr flexibel .


      Das Ding war nämlich das die Abfahrt vom Baboons wohl die Hölle war wie schon Holger es laut den Aussagen von unserem Benny beschrieben hat. ZU Benny ist zu sagen er ist gerade 19 Jahre alt geworden und wenn man ihn fahren sieht denkt man nur wenn der einen Helm auf hat schaltet sich sein Gehirn aus und er kennt nur das digitale Gas, wie gesagt Benny huschte wohl so ca. 1 min vor Schließung des Timebar durch die Kontrolle und quälte sich die nächsten 11 km in 4,5 Stunden herunter, selbst der Sieger Chris Bircht brauchte für die 11 km Strecke angeblich über 2,5 Stunden (die Lusche ) .

      Aus unser Truppe schaffte es aus der Seniorclass nur einer in der Zeitschiene, bis auf einen stiegen die anderen am Freitagabend aus da sie es selbst für unfair fanden, den Fahrern gegenüber jetzt noch weiter zu fahren da sie sich nicht den Baboons runter gequält hatten, dafür von mir einen fetten . Da kann ich aber auch nicht den Veranstalter verstehen bei der Silver Class waren ja alle raus die hätte man noch mal starten lassen können aber bei den Senioren hatten einige doch den Timebar geschafft also hätte der Rest in meinen Augen nicht mehr starten dürfen aber das ist halt Africa


      Wie gesagt ich bot mich an mit Joachim Sauer am Samstag noch Service zu machen, einige Andere von unseren Mannen fuhren statt dessen um 5.45Uhr mit dem Team welches die Strecke markiert hatte zu den besonderst schweren Stellen um unseren und auch den anderen zu helfen mit stand aber nicht wirklich der Sinn danach mich noch mal um kurz vor 6 auf das Motorrad zu schwingen und Stunde um Stunde auf den Straßen rumzueieren, also lieber mit Joachim in den Toyota und wieder auf nach Roma zum Start. Vorher traf ich noch Benny auf dem Parkplatz, und ich dachte nur "Oh oh". Auf halben Weg nach Roma trafen wir dann mit dem wagen auf Benny, welcher auf der Kiste wie ein nasser Sack sah und unmotiviert durch die Gegend rollerte so trieben wir ihn vor uns her bis zum Start wie gewohnt waren mal wieder Ersten schon weg. Joachim meinte nur was machen wir denn mit Benny so wie der Aussieht können wir ihn nicht starten lassen , also tat ich alles um ihn wieder zu motivieren denn trotz Helm auf dem Schädel war mit ihm wirklich nichts los, und wer ihn kennt kann sich sowas eigentlich vorstellen! Also hieß es nur na los Benny, auf geht's , fahr erstmal, seh wie weit du kommst , ich bin an der DSP 1 usw.

      So rollte er langsam zum Start und als die Flagge fiel fuhr er los wie unser eins auf dem weg zum Fahrerlager nach einem 6 Std. Enduro


      Ein Weg führt auch am Arsch vorbei :holy:

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      • #18
        und noch weiter

        Jetzt ging es los mit dem Toyota in Richtung DSP 1 zum Bushmans Pass, die fahrt dorthin war schon abenteuerlich es ging rauf auf 2600m und die Straße war so steil so was hab ich in Europa noch nicht gesehen .
        Dort angekommen war schon einiges los, wir hatten einige Zeit und ich schaute mich erstmal um die Strecke kam vom Bergrücken runter so ca. 80-100 m Höhenunterschied dann zum Service und den Bushman in einem Flussbett runter und dann wieder am Hang entlang bis sie um eine Ecke verschwanden, ich schaute mir noch die Abfahrt an und dachte "Ok haste schon richtig gemacht aufzuhören", als ich nur ein Aufschrei hörte von den ca. 100 Schaulustigen mit den Worten " Oh Fuck, bloody Hell , he´s crasy , imbossible, Oh shit", ich drehte mich um und sah nur noch ein kurzes Stück von Chris Birtsch, wie er in unbekanntem Gelände mit Felsen Steinen und 1,5m Drops den Hang runterbrannte, keine 40sec. später dank der Schnelltankanlagen, stand er auf dem Moped und fuhr locker die Abfahrt herunter ohne auch nur einmal den Fuß auf die Felsen zu machen, da ging nur noch ein raunen durch die erstaunten Südafrikanischen Zuschauer, ca. 35 min kamen dann die nächsten 3 Fahrer allesamt vom südafrikanischem Werksteam die die Abfahrt zur Tankzone schon sichtlich zögernder Angingen, bei der Abfahrt im Flussbett sah man dann das es doch steil und schwierig war denn die Jungs hatten schon einige Probleme dort also hatte ich die Lage doch schon richtig eingeschätzt.

        Nach ca. 1,5 Std. kamen dann der Erste von uns schon ziemlich fertig den Hang runter, Bernhart unser Senior der auch den Timebar am Freitag geschafft hatte als erster , an dieser Stelle teilte sich die Strecke für die Silver und Seniorenclasse rechts weg, und die Novice und 100% das Flussbett runter, weitere 15min vergingen und Joachim Sauer schnappte sich das Moped von Christian und fuhr entgegen der strecke um zu schauen wo unsere Jungs blieben, gerade oben am Hang angekommen drehte er und da kam in alter Manier Benny den Hang mit Gas runter gebrannt das selbst Joachim ;ehemaliger Enduroeuropa Meister seine Schwierigkeiten hatte ihm zu folgen im Schlepptau war noch Peter,
        ich dachte nur na Benny geht doch ich glaube er musste erstmal richtig wach werden, und am Tankpunkt war keine Spur mehr von Aufgeben zu erkennen in seinen Augen für Benny ging's dann den Bushmans runter und dann das Stück über den Belekomi (oder so ähnlich) zurück auf die 75% Strecke, aber am Belekomi standen ja unsere Jungs um den Fahrern und besonderst Benny zu helfen Bilder hier von sind hier

        http://endurosport.baboons.de/conten...C_12096&page=3

        die unteren sind vom Samstag



        Am Belekomi hatte auch Benny sein Highlight, denn hier ging er an dem sehr netten Gerhart Forster vorbei auch wenn dieser nur als Zuschauer bzw. Helfer für ihn mit da war

        Nachdem nun auch Phillip unser letzter verbliebener Novice Fahrer mit 2,5 Std. Rückstand auf Birtch am Bushman durch war, fuhren wir weiter zur DSP 2 wo schon ein Team von uns zum Nachtanken da war, der Weg dorthin ging unter anderem über den Bluemontian Pass auf 3000m Höhe und dann auf einer , na ich sag mal Landstraße, weiter die schon den Anspruch einer schon lange nicht gepflegten Crosstrecke hatte. Was unser Bus auch des Öfteren mit aufschlagen auf der Ölwanne quittierte

        Dort nun angekommen waren die ersten 4 oder 5 Fahrer schon durch, es hieß nun wieder warten, warten und warten.
        Es kam als erster wieder Bernhart(ziemlich erschöpft aber noch motiviert und dann Peter mit einem Südafrikaner mit dem er sich schon vor den Bushmans zusammen getan hatte, das warten auf Benny und letzter 100% ging weiter, es hieß zu erst Timebar 13:00Uhr dann kein Timebar (nicht zu vergessen Start war Morgens um 6:00 Uhr), aber das mit der Flexibilität des Veranstalters hatten wir ja schon .
        Nun kam wie alle vor ihm , im Blick die Tankzone was natürlich motiviert, Benny angebrannt und hielt am Eingang bei den Offiziellen, und fuhr nicht weiter, Joachim meinte nur was ist den nun los wir also die 50 m dort hin und Benny völlig zerstört auf seinem Motorrad, nun hieß es Timebar 13:30 und Benny war um 13:31 Uhr da an gekommen.

        Ca. 3 Minuten später trafen 3 Südafrikaner ein , welche sich massiv beschwerten da sie die letzten 10 Km sich viel Zeit gelassen hatten da sie dachten Timebar sei um 13:00 Uhr gewesen, Kommentar des Veranstalters war nur " That´s racing and the rules"

        Nach einigen Diskussionen mit den Offiziellen und der Tochter vom Chef des Organisators die wir vom Tag der Ankunft kannten hieß es er könne weiter fahren aber ohne Wertung

        Es war nicht leicht Benny wieder so einigermaßen wieder auf zu bauen, außer du bist der Beste von uns und eigentlich war ja schon um 13:00 Uhr Timebar, darauf hin fuhr er mit den andern Teammitgliedern die noch auf den letzten verbleibenden Fahrer von uns warteten, zusammen wieder die 80km Straße ins Hotel. Und wir quälten den Toyota wieder die Crosstrecke zu dem Bluemountian Pass hoch und dann auf Asphalt wieder runter, hoffentlich halten nur die Bremsen .



        Im Hotel angekommen waren die Motorräder teilweise schon auf den Hänge rdes Südafrikanischen Importeurs verstaut und man musste zu sehen das man noch sein persönliches Zeug von den Kisten bekam .

        Benny hatte schon seinen Spitznamen (Minuten-Benny) von Holger weg der sich den ganzen Tag an der Poolbar mit Maluti verschönte
        dann ging es für Benny nach Vodka red Bull samt Crossklamotten, und Holger und Marc mit Handy, Fotokiste usw. erstmal in den Pool


        Nach gemeinsamen Abendessen ging es dann ins Maseru Sun dem 2. Hotel in der Stadt zur Siegerehrung, wie gewöhnlich sehr langatmig und langweilig da man den Präsidenten der Lora (Veranstalter) überhaupt nicht verstand, die beste Show war nach der Veranstaltung als ein Südafrikaner die Bühne abräumte alles umriss und die Rückwand der Bühne ein Alugestell mit Stegjuming vom Pokaltische zerstörte.

        Zum Schluss wurde noch die Gitarre von Joachim Sauer auf dem Irokesenschnitt eines Teilnehmers zerschlagen, ja die Jungs wissen wie man feiert.
        Am Sonntagvormittag war noch eine kleine Shopping Tour mit Benny, Christian, Gerhart Forster und mir angesagt bei mal wieder ca. 35° C, also ab an den Pool und Maluti vernichten.
        Am Montag stand mal wieder der sch*** Rückflug auf dem Programm wo der Shuttle bestellt war für 26 Pers. mit viel Gepäck , der Shuttle kam natürlich ein halbe Stunde zu spät und mit 2 Toyota Bussen wo in Europa max. 8 Person zugelassen wären, hier offiziell 15 und ein bisschen zusammen rücken dann passen auch so viele rein wie der Rahmen hält, auf jeden Fall war das erste Auto nach der Hälfte des Gepäckes randvoll und es wurde ein Anhänger geholt da den Rest rein 10 Personen in den kleinen Bus und der Rest in einen Dritten und ab ging die Fahrt mit schleifenden Radkästen

        Der Erste Flug ging um 16:00 Uhr los, wo ein Teil des Gepäckes am Flughafen blieb weil der Flieger zu schwer wurde, um 7:00 Uhr Morgens in München , kurz umbuchen den Flieger auf 8:20 Uhr nach Hannover und dort um 9:30 Uhr gelandet, jetzt nur noch bei leichtem Schneefall auf die A2 und nach einer weiteren stunde endlich zu Hause

        Ein Weg führt auch am Arsch vorbei :holy:

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        • #19
          Hier mal ein paar Videos

          Round the Houses:
          http://de.youtube.com/watch?v=cV_ZDdGDX3M

          Der Freitag am Baboons:
          http://de.youtube.com/watch?v=K7aL9h-t4Zk&feature=related

          Und Samstag:
          http://de.youtube.com/watch?v=B4tcrN4ocuU&feature=related

          Bei 4:30 ist die Abfahrt vom Bushmanspass, wo auf dem Video aber nicht wirklich rüber kommt wie steil es da wirklich ist


          Es kam mal die Frage auf was die Roof so schwer macht, schaut euch die Videos an und denkt dran so geht es wirklich die ganze Zeit, also am Do. ca. 4-6 Std., Fr. 7-11 Std. und am Sa. nochmal 6-12 Std. teilweise noch schwerer und zum Ausruhen wirklich nur mal 2-3 Minuten und wieder so weiter.
          Laut Gerhart Forster ist der Erzberg brutaler, aber da hast du 200m Scheiße und du siehst das Ende bei der Roof geht der Baboons (2. Tag) über 20 km bergauf in den Steinen:Auge2:
          Ein Weg führt auch am Arsch vorbei :holy:

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          • #20
            klasse Pics und ein schöner Bericht:respect:

            Denke der der nächstes Jahr sich sowas antun will ist nun vorgewarnt

            Für mich ne Nummer zu anstrengend denn ich bin eher der Casa Holly Typ
            Gehst du nicht mit der Zeit, gehst du mit der Zeit!

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            • #21
              Sehr cool. Merci!!
              Mit Schwung geht alles!!!
              Holler - immer noch der beste Mopedfahrer vonne Welt!!!


              #DasAltePack

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