Roof of Africa

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  • Zitat von Holgi-72 Beitrag anzeigen
    Ich weis leider nicht wie man Fotos hochladen kann. :kratz:

    Genau wie Germi beschrieben hat.
    Wenn die Bilder zu gross sind, ist hier ein einfaches tool zum kleiner machen.
    Programmn downloaden, öffnen, einstellungen (bildgrösse und zielordner) vornehmen, Bilder einfach mit mausklick (nicht loslassen) reinziehen (dann loslassen) und fertig.....

    Wenn Du Hilfe brauchst, frag, oder mach ne CD und schick ssie mir oder jemand anderem.:daumen:
    Sprüche aus meiner Kindheit:
    Geheult wird erst, wenns stark blutet oder komisch wegsteht...:))


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    • Hier mal ein Test. Zu sehen sind das Empfangskomitee, einheimische Sandkastenrocker, der Produktchef von KTM auf dem Baboons, die Waffe von Holgi, und zu guter letzt Benny Menzel beim Frühsport
      "The Roof is on Fire"


      - Bloodhound Gang -

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      • hey, das war bestimmt brütend heiss da unten?
        Wieviel Liter trinkt man da so während eines Tages?
        Seid Ihr mit dem Essen gut klargekommen?
        Wie waren die Unterkünfte?
        Würdest Du es nochmal machen?

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        • Zitat von bodo Beitrag anzeigen
          hey, das war bestimmt brütend heiss da unten?
          Wieviel Liter trinkt man da so während eines Tages?
          Seid Ihr mit dem Essen gut klargekommen?
          Wie waren die Unterkünfte?
          Würdest Du es nochmal machen?
          Die Temperaturen lagen im Schnitt bei über 30C im Schatten aber es ging immer ein erfrischender Wind. Viel mehr zu schaffen machte mir die ersten Tage die dünne Luft. Nach der geringsten Kraftanstrengung hechelte ich wie unsere Bordeauxdogge zu Hause nach 30 joggen. Jonnie (Hund) ich kann mich nun Deine Lage versetzen.

          Ich hatte ein 1,5l CB dabei was ca. 1,5 h gehalten hat. Man muß trinken und trinken und vor allem trinken, da sonst ein plötzlicher Tiefpunkt unabwendbar ist. Auffüllen kann man an diversen Flüssen und öffentlichen Brunnen.

          Die Unterkünfte waren allesamt super. Dusche Toilette usw. Standard. Bedauerlich war, dass im Hotel in dem wir in der Zeit des Rennes wohnten, ein wenig der Teamsprit verloren ging, welcher sich in den gemütlichen Lodges der Trainingstage gebildet hatte. Es war alles weitläufiger und fast das gesamte Fahrerfeld der Roof wurde hier beherbergt. Aber andersrum wenn man ins Hotel kam wollte eh nur noch schlafen.

          Das Essen war überall super und abwechslungsreich. Grillabende mit Blick auf den Baboonspass werden mir unvergesslich bleiben.

          Nochmal machen? Ich will versuchen diese Frage mit meiner Wahrnehmung des Rennens zu beschreiben.

          Round the Houses:

          Ich stehe am Start mit 60 anderen Fahrern und dem Vorsatz diesen Stadtkurs auf sicher zu fahren, weil es eigentlich um nichts geht. Dann der Start überall Menschen von denen ich denke das die alle mich anfeuern. Sicher fahren?
          Scheiss drauf! Wusstet Ihr das eine 300er mit´13er Ritzel 158km/h läuft? Die Zielflagge, ich habe eine Ganzkörpererrektion und schreie mit meinem Teamkollegen Benny das Wort "geil" um die Wette.

          Timetrail ein halbe Stunde nach RtH Distanz 100km:

          Euphorisch am Start stehend, fiebere ich immer noch körpererregiert dem Timetrail entgegen. Dann nach ca. 2 km die apruppte Rückholung auf den Punkt null. Eine 1,5 m Stufe die zu zu langsam gefahren bin, motiviert mein Bike dazu sich geschmeidig auf meinen Rücken zu legen und dort zu verharren. Unter dem Gelächter einiger Basuthos welche sich die Stelle wahrscheinlich als spektakulären Aussichtspunkt ausgesucht haben kroch ich langsam wieder unter dem Bike hervor.

          Boa, nun erstmal fahrbares Gelände denke ich die nächsten 10 km, bis an den Fels "Fox Hole" gesprüht steht. Ich ahne wenn eine Stelle einen Namen bekommt und ca. 80 Kinder als Zuschauer präsent sind bedeutet dies nix Gutes. Vor mir ein Südafrikaner der beim Versuch die Passage fahrend zu meistern, getrennter Wege mit seinem Motorrad geht. Aufgrund dieses Anblickes wähle ich die Strategie: Sicher! bedeutet schieben was bei Stufen von im Mittel 2m und dazu Kehren so eng das man das Bike hebend und tragend bewegen muss ca. 45 min in Anspruch nimmt.

          Nun wieder fahrbares Gelände. Werkzeuge und Ersatzteile die sich in der Tasche auf dem hinteren Kotflügel befanden sind verloren der Reißverschluss war aufgegangen.

          In einer Erholungsphase fahrend das Unglück.
          Ein afrikanischer Stein schnappt sich die Spitze meines SIDI Stiefel samt Fuß, und prüft die Flexibilität dieser Kombination. Nun als die Fußspitze über die Raste unter knirschen fast den Hacken erreicht hat, stosse ich einen Schrei aus welcher die Vogelstimmen für Sekunden verstummen lässt. Im Bewußtsein das ich wohl erst nach 6 h geborgen werden würde setzte ich die Fahrt fort. Der Schmerz läst nach. Ich freue mich.

          Langsam verlässt mich mein Freund Herr Voltaren und die zwei gebrochenen Rippen vom Training melden sich wieder verstärkt zu Wort. Ich kann nicht mehr sitzen weil Schläge aufs´Gesäß direkt in den Brustkorp geleitet werden. Das Anfahren wird zur Kraftprobe und an "sitzend paddeln" ist nicht zu denken.

          Nach weiteren Passagen fängt der es an nass zu werden. Das Motorrad verwandelt sich zu einem überdimensionalen Schlittschuh was durch den Umstand zu begründen ist, dass das Mousse, wahrscheinlich aufgrund der Höhe, gefühlte 38 bar Luftdruck im Reifen fabriziert. Ausserdem hängen meine Flügel natürlich auch schon ganz schön.

          Ich denke: Man bin ich schlecht, ist das der Sport dem frönen sollte? Nasse Auffahrten: HORROR! Abfahrten: KATASTROPHE! nach 38 Stürzen höre ich auf zu zählen und freue mich über die von mir bis dahin als unnütz eingeschätzten geschlossenen Handschützer. An dieser Stelle ein Insider: Entschuldigung Bernd.

          Zwei Kilometer vor dem Ziel. In Gedanken liege ich schon in der heißen Badewanne des Hotels, als eine im Hang liegende Trialpassage mir jäh die Zielvorfreude nimmt. Tritt nach links ins Leere-Kopfsprung in die Tiefe-abermals ein verstummen der Vogelstimmen. Ich liege Kopfüber im Hang. Mein kleiner Finger welcher versuchte meinen Astralkörper beim Fall zu bremsen schmerzt sehr.

          Da liegend wieder die W-Fragen "Warum,Weshalb,Wieso" tue ich mir das an. Dann winke ich einem Südafrikaner zu der mir dann hilft das Motorrad wieder in die Position zu bringen, welche der Hersteller dafür vorgesehen hat.

          Im Ziel angekommen Erleichterung bei mir. Nachdem ich jedoch den Helm absetzte komische Blicke meiner Teamkollegen und so Worte wie Dialyse und Sauerstoffzelt machten dir Runde. Ääh? na gut auf die Balz hätte ich mich mit meinem Gesichtsausdruck wohl nicht mehr gehen können.

          Freitag zweiter Renntag:

          Ich stehe auf und fühle mich wirklich super. Mein Freund Herr Voltaren 100 der sich des Nachtens zu mir gesellte lies mich große Teile meiner Ledierungen vergessen. Ich sprang in meine Sachen und freute mich schon darauf Chris Birch das fürchten zu lehren. Den MP3-Player im Ohr verschiedenster motivierender Musik kam der Showdown: Der linke Stiefel. Nach ca. 15 min mußte ich aufgeben zu versuchen den geschwollenen Fuss in den schönen weißen SIDI zu verbringen. Es ging nicht. Ich war enttäuscht und traurig das ganze Jahr diesem Ereignis entgegen gefiebert und dann so eine Scheisse.

          Out of Race! Ich glaube ich konnte beim Frühstück etwas Heme im Gesicht von Herrn Birch erkennen, der sich nun wahrscheinlich sicher war den Sieg nach Kiwiland zu holen.;)

          Klamotten aus ab zum Boxendienst.

          Als ich denn un meinen Dienst an statt auf der Strecke versah, und sah wie mein Spezi Benny nach der Baboonsabfahrt (12km 4,5h) aussah (Ich glaube er hat geweint;)) fühlte ich mich mich bei der ausgeübten Tätigkeit ehrlich gesagt garnicht mehr soo schlecht.

          Dritter Tag:

          4.30 Uhr Benny muß los wil aber nicht. All meine Höllerskills´anwendend bewege ich Ihn doch zum Start. Ich selber habe keine Lust mehr mich auf die Strecke zu begeben und quälend den anderen beim Fahren zuzuschuen. Statt dessen bleibe ich im Bett und begebe mich um ca. 10.30 Uhr zur Poolbar um mit den anderen zahlreichen Leidensgenossen Malotti (Bier) zu konsumieren.

          Am Abend dann die Siegerehrun, da kam bei mir richtig die Enttäuschung hoch und mir wurde gleichfalls klar, das hier eine Rechnung offen geblieben ist.

          Also Stand heute ist, das ich nächstes Jahr nochmal fahre und das Ziel erreichen werde. Chris zieh Dich warm an!

          Die Reise war trotz meines persönlichen Debakels ein absoluter Hammer. Der Support durch Baboons und KTM ließ keine Wünsche offen, und man fühlte sich wie ein Werksfahrer. Der Preis (3500€) über den ja viel geschrieben und diskutiert wurde war ein Lacher gegen die Leistung welche dort für jeden Einzelnen erbracht worden ist.

          Der Produktmanager von KTM hat uns die Luftfilter gewechselt und für uns geschraubt. Das Team von Baboons war Tag nd Nacht präsent und las jedem die Wünsche buchstäblich von den Augen ab.

          Diese Typen leben und lieben unseren Sport. DANKE!
          "The Roof is on Fire"


          - Bloodhound Gang -

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          • Geiler Bericht!

            :respect::respect::respect::respect::respect::resp ect: mehr kann ich nicht sagen!
            Live for this, if you don't live for something, you'll die for nothing.


            :holy:Dirtbike Squirrels!

            http://vimeo.com/25669395

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            • Holger, schweige!!!:angst:


              PS: :areit:
              Militant tolerant!

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              • Geiler Bericht, macht einem die Sache schmackhaft und schreckt zugleich ab.....


                Vollsten Respekt, mehr kann ich dazu jetzt nicht sagen, mir fehlen die Worte.
                Sprüche aus meiner Kindheit:
                Geheult wird erst, wenns stark blutet oder komisch wegsteht...:))


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                • schöner Bericht,
                  ein anderer Heimkehrer (Oli Post) hat uns auch schon berichtet
                  er ist sicherlich kein Schwächling, aber die Roof war heftig sagt er als Breslau "Veteran"

                  GST - Enduro unter Freunden
                  ______________________________________________

                  GrubenCrew goes tuscany >klick< Endurourlaub in Italien

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                  • Zitat von Holgi-72 Beitrag anzeigen
                    Freitag zweiter Renntag:

                    Ich stehe auf und fühle mich wirklich super. Mein Freund Herr Voltaren 100 der sich des Nachtens zu mir gesellte lies mich große Teile meiner Ledierungen vergessen. Ich sprang in meine Sachen und freute mich schon darauf Chris Birch das fürchten zu lehren. Den MP3-Player im Ohr verschiedenster motivierender Musik kam der Showdown: Der linke Stiefel. Nach ca. 15 min mußte ich aufgeben zu versuchen den geschwollenen Fuss in den schönen weißen SIDI zu verbringen. Es ging nicht. Ich war enttäuscht und traurig das ganze Jahr diesem Ereignis entgegen gefiebert und dann so eine Scheisse.

                    Out of Race! Ich glaube ich konnte beim Frühstück etwas Heme im Gesicht von Herrn Birch erkennen, der sich nun wahrscheinlich sicher war den Sieg nach Kiwiland zu holen.;)

                    Klamotten aus ab zum Boxendienst.


                    Ich mach dann mal mit dem Tag weiter, nachdem um 4:50 Uhr der Wecker geklingelt hatte, und ich gefrühstückt hatte ab auf den Hotelparkplatz ins Faherlager. Und wer rennt da in Zivilklamotten rum, die alte Kampfsau der Kolben-Holger (denn er hat immer noch meinen vollen :respect: für den zerschossenen Motor:areit:), er schaut ganz bedröppelt und meint nur , mein Fuß paßt nicht mehr in den Stiefel, die Schmerzen sind ja nicht so wild mit genug Tabletten drin wo ich zu geben muß auch mir waren sie seit dem ersten Trainigstag immer hilfreich eine vor und zwei nachdem Frühstück. Aber zurück zum Thema, also Abfahrt in kleiner Kolonne vom Hotel-Fahrerlager(Maseru) zum Start in Roma, schöne 30min eierei auf afrikanischem Asphalt dort angekommen steht meine Startzeit noch nicht wirklich fest zu dem Zeitpunkt drängeln sich schon die anderen ca. 270 Mitsteiter in Richtung Startbogen, nachja wir sind halt in Afrika aber ich bekam dann doch noch ca 5 min vor meiner Zeit bescheid wann es los gehen sollte, nachden der Kiwi die Südafrikaner beim Timetrail schön versägt hatte und er mit 20min Vorsprung gestartet war, wurde die Zeit für die Übrigen Starter halt etwas kürzer also alle 15 Sec. 2 Mann also zack ander Schlange vorbei soweit es ging und die restlichen 2-3 Leute an die Seite geschoben und schon ging es los, halbwegs hoch motiviert was sich schnell steigerte da die Südafrikaner mit dem naßen rutschigem Boden nicht wirklich gut zurecht kamen:Auge2: dann immmer schön das Flußbett lang und durch das Wasser beim drittenmal war ich nun richtig wach und es ging immer besser. Ab ins nächste Dorfund links rum da steht schon der Olli der 5 min vor mir gestartet war, vor ihm eine eigentlich nicht so schwere Auffahrt aus Steinen in DoppelD Größe, das Problem war nur das sich dort den Weg hinauf ca 25 Südafriker tummelten mit kochen Motern und qualmenden Hinterrädern. Wie gesagt eingentlich nicht so das Problem wenn man frei fahren kann, auch nicht die Stufe nach der Spitzkehre oben von ca 1m Höhe also ab in den Stau bis zur Kehre und oben zerrten schon div. Fahrer und Schwarze an den Kisten um sie nach oben zu buxierennaja mit Money oder Sweets können auch die Kids ganz schön anpacken, ein kurzer Blick, jau der Stein reichtum die 300 er da hoch zu katapultieren also Gas auf mit Schwung gegen den Stein von 40cm Höhe dann gegen den Rest der Stufe die Gabel knallt voll durch springt in die Höhe (alle Schaulistigen an die Seite, die Schule hat heute geschlossen Ausgang) und schwupps bin ich oben :-) was ein Glück das das nicht mein Moped ist aber es hat geklappt. Also weiter dengleichen weg wie Gestern beim Timetrail über ein paar Felsen zur Spalte die schon von den Bildern (Baboons) bekannt war. Die 300ter schlüpft bis zur Hälfte ganz locker und besser durch wie am Vortag da die Birne an Volumen doch etwas ab genommen hat. Aber nun klemmte mein Fuß zwischen Moped und Fels AUA, der Tech 8 war platt wie ein Badelatschen, also den Fuß irgentwie dazwischen raus gezogen und zwischen den Kühler und Lenker gelegt, jetzt ging es die weitern 3m einwandfrei weiter.

                    Den grünen steinigen Hang hoch der am Donnerstag kein Problem waraber in sder Ferne war en schon wieder einge dampfende Motorräder und E´jede menge Einheimische zu sehen! Shit das heißt nichts Gutes:-(, der Hang war um Klasen schwerer als am Vortag da es in der Nacht ordentlich geregnet hatte und am Ende waren wieder 2 von solche besch****en Stufen die Vortag schon nur mit der soeben erklärten Gewaltaction zu meisten waren, also erstmal da hin und geschaut. Da war alleine nix zu machen also schoß ich mich mit 2 Südafrikanern zusammen und wir zerrten die drei Mopeds gemeinsam das Stück hoch.

                    Mein Kreislauf war erstmal dahin, erstmal eine kleine Pause denn die letzten 4 Km haben mal locker 45 min gedauert, na super also weiter auf Wegen die in einem Zustand waren wo eine Motocrosstrecken schon zweimal geschoben worden wäre. So ging es weiterimmeram Hang lang rechts gehts hoch in die Büsche (unfahrbar) und links 10-20m bergab zur nächsten Stelle, an der wir schon am Vortag gezahlt hatten im Stau mit 15 anderen dan durch eine Bach und eine rutschige Lehmauffahrt mit mehren 50cm Stufen ohne Anlauf, also die Erste fast geschafft und dann den Griff rechts nach hinten gelegt wie beim Hillkliming in Rachau und die 300ter noch eine Stufe höher geschossen die nächsen 10m haben mich dann 2 Corny mit Banane und Schoko und wieder jede Menge Kraft gekostet, 5 min weiter wieder Einheimische am Rand;oh Shit, ein Hang mit rutschigem Boden für uns Europäer nicht das Problem nur liegen da wieder 6 Mitstreiter im Weg rum und das Ding mußtre man schon in einem Stück fahren da das wieder Anfahren schier unmöglich war und außerdem noch die ganzen Kids an den anderen Karren rumzerrten. Also statt hoch fahren wieder hochgekämpft und oben fast von der Kiste gefallen vor Erschöpfung, die schmerzmittel vom morgen ließen langsam nach, den rechten Fuß hatte ich mir ja schon am ersten Tag verdreht und nun auch noch der Linke von der Action in der Felsspalte, also dank Holgi hatte ich genug Asperin dabei erstmal was ein geworfen und gleich eine Tüte Powergel von Powerbar hinterher, nur durch einen kräftigen Schluck aus dem Camelbag ist das Zeug noch im Körper geblieben.
                    Ein Weg führt auch am Arsch vorbei :holy:

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                    • Fesselnde Erfahrungen!!!
                      Schön geschrieben!
                      Aber eine Frage, du hast gesagt die Birne wäre nahezu platt gewesen, muss man sowas zahlen? Kolben-Holger? Motor kaputt? Was genau? Wer zahlt sowas? Das interessiert mich nämlich, was habt ihr jetzt an weiteren Kosten gehabt? Oder seid ihr im Rahmen geblieben? Fragen über Fragen...:kratz:
                      Militant tolerant!

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                      • weiter baerchen weiter.....
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                        Geheult wird erst, wenns stark blutet oder komisch wegsteht...:))


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                        • Weiter ging es über zerschossene Wege und Eselspfade zu einer Stelle vom Vortag , von der ich schon in der Nacht geträumt hatte. Glatter sandsteinfels vom Regen flutschig wie eine rüdige Hündin mit ca. 15 m Höhenunterschied, oben an der Kante angekommen sah ich 3 verzweifelte Fahrer auf, neben und unter ihrem Motorrad runter rutschen, und dernette Typ neben mir auf einer Kawa grinste und sagte zu mir "Welcome to africa", dann versuchte er es ein bischen seitlich was ihm nicht gelang und rutschte auf seiner Kawa in Falline bis zur ersten Querrille und dann Kopf über links in s Buschwerk, ich selbst stieg nach dieser Action lieber ab und schliederte mal stehend und mal auf dem Hintern den Fels in Richtung der Kawasaki, welche noch samt Fahrer Kopf über von den Büschen gehalten wurde, der Fahre konnte sich noch selbst befreien und werkelte nun an seinem Motorrad um es irgendwie wieder in die richtige Richtung zu bringen. Das letzte Drittel rutschte ich dann auf der KTM hinab. Nach viel verlorender Zeit ging es weiter an einem Hang endlang auf einem Eselspfad wo mal wiederso große Steine waren das auf jeden 10 m die KTM mindestens einmal mit der Birne oder dem Motorschutz aufschlug.
                          Ein Weg führt auch am Arsch vorbei :holy:

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                          • Nun so langsam am Ende der Kräfte, und nachdem wieder so schäußliche Steinplatten kamen, wo auf der Seite ins Tal nix war außer naßem rutschigem Fels und nix z sehen war was einen beim wegrutschen aufhalten könnte in das Loch bis zum Erdmittelpunkt verging mir die Lust am weiterfahren, also tuckerte ich nur noch so langsam vor mich hin denn ich hatte schon soviel Zeit verlorendas ich am nächsten oder spätesten beim übernächsten Checkpoint rausgeflogen wäre, plötzlich über holte mich unser kurzer Benny und schaute mich verdutzt an, das war kurz vor dem Checkpoint wo es in eine extra Schleife ging, und aus der Benny gerade kam. Am Checkpoint war dann ein Tankstopp geplant wo auch schon Kolben-Holger wartete, das Moped von Olli P. stand auch schon an der Seite und von 2 anderen Teammitgliedern auch , da beschloss ich auch aufzuhören da es nicht wirklich mehr Sinn hatte mit soviel verlorener Zeit weiter zu fahren und außerdem wollte ich auch noch in einem Stück wieder nach Hause. Dann kam erstmal die Erleichterung, puh jetzt ist es vorbei, wobei ich am Abend wiederdachte ach Shit wärst du Depp mal weiter gefahren. Aber nun war es zu spät und ich machte am Samstag mit unserem KTM Guru J. Sauer noch Service für den Rest der Manschaft wo ja leider nur noch 5 von über waren.
                            Ein Weg führt auch am Arsch vorbei :holy:

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                            • Zitat von baer Beitrag anzeigen
                              Nun so langsam am Ende der Kräfte, und nachdem wieder so schäußliche Steinplatten kamen, wo auf der Seite ins Tal nix war außer naßem rutschigem Fels und nix z sehen war was einen beim wegrutschen aufhalten könnte in das Loch bis zum Erdmittelpunkt verging mir die Lust am weiterfahren, also tuckerte ich nur noch so langsam vor mich hin denn ich hatte schon soviel Zeit verlorendas ich am nächsten oder spätesten beim übernächsten Checkpoint rausgeflogen wäre, plötzlich über holte mich unser kurzer Benny und schaute mich verdutzt an, das war kurz vor dem Checkpoint wo es in eine extra Schleife ging, und aus der Benny gerade kam. Am Checkpoint war dann ein Tankstopp geplant wo auch schon Kolben-Holger wartete, das Moped von Olli P. stand auch schon an der Seite und von 2 anderen Teammitgliedern auch , da beschloss ich auch aufzuhören da es nicht wirklich mehr Sinn hatte mit soviel verlorener Zeit weiter zu fahren und außerdem wollte ich auch noch in einem Stück wieder nach Hause. Dann kam erstmal die Erleichterung, puh jetzt ist es vorbei, wobei ich am Abend wiederdachte ach Shit wärst du Depp mal weiter gefahren. Aber nun war es zu spät und ich machte am Samstag mit unserem KTM Guru J. Sauer noch Service für den Rest der Manschaft wo ja leider nur noch 5 von über waren.
                              Kolbenholger, Kolbeholger!? Ich hab halt nur alles gegeben ohne Rücksicht auf Verluste. Sorry.this is the Spirit of the Knighter
                              "The Roof is on Fire"


                              - Bloodhound Gang -

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                              • Zitat von Holgi-72 Beitrag anzeigen
                                Kolbenholger, Kolbeholger!? Ich hab halt nur alles gegeben ohne Rücksicht auf Verluste. Sorry.this is the Spirit of the Knighter
                                :areit: Ich hab ja eher den Verdacht das du absichtlich das Wasser abgelassen hast, da dich Nr. 5 aus dem Sattel geworfen hat:evil:
                                Ein Weg führt auch am Arsch vorbei :holy:

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