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Hallo,
ich wollte mich an einer pr4 mit Gabel Marzocchi (einfache Variante) an Gabelservice begeben. Ölwechsel.
430ml W10 hab ich gehört. Gibt es irgendwo eine Anleitungen, wie das von statten geht?
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PR4: ich bin bei meinem ersten Endurofahrversuch 2014 eine PR4 als Leihmaschine gefahren. Der Besitzer meinte, dass sie ausgesprochen zuverlässig im Verleih laufen würde - kaum Reparaturen, obwohl bei Leihmaschinen die Wartung und Pflege vermutlich eher leger gehandhabt wird.
Ich fand sie als Anfängermaschine super: wie es immer heißt, easy to ride und "Fahrrad mit Motor". Die PR4 pöttert z.B. im 1. oder 2. Gang ohne Gas absolut zuverlässig im Single Trail. Braucht man Leistung, kurz die Kupplung anlupfen, Gas geben, düst sie mit ihrem kleinen Motor los. Außerdem ist sie niedrig und leicht, was mir als Frau sehr entgegen kam.
Bei einem anderen Kurs hatte ich eine GasGas 125iger. Die hat genervt, weil sie schlecht angesprungen und kalt laufend aus gegangen ist. Kein Vergleich zur PR4 - die ist immer zuverlässig da gewesen. Außerdem hat die PR4 auf Gasgeben sofort reagiert, was man von der GasGas nicht behaupten konnte (die stotterte, man musste sehr schaltfreudig fahren, untertourig lief gar nichts, von wegen mal kurz die Kupplung lupfen etc. wie bei der PR4). Also - was auch weiter oben im Fred schon geschrieben wurde: die PR4 ist super für Anfänger, für Ängstliche, für Leute mit kurzen Beinen.
Jetzt habe ich eine PR5. Selbstverständlich zieht sie um Welten stärker als die 125iger PR4 oder die Gasgas, kein Vergleich. Wer schon etwas Erfahrung hat oder nicht nach kurzer Zeit von der PR4 auf etwas leistungsstärkeres umsatteln will, ist mit der PR5 gut beraten.
Aber: Frühjahr 2015 war kein Tieferlegungsset für die PR5 erhältlich. Nachdem wir die Gabel durchgesteckt, den Lenker erhöht und die Federvorspannung eingestellt hatten sowie die Sitzbank (über die ganze Länge) etwas abgepolstert war, komme ich mit 1.75 cm Körpergröße und 70 kg (in voller Enduro-Kleidung) mit beiden Fußballen gerade noch vernünftig auf den Boden. Mir wäre etwas mehr Bodenkontakt lieber, aber was nicht ist, ist halt nicht.
Meine PR5 hat jetzt 2650 km auf dem Tacho (ruhiges Fahren, v.a. Enduro-Wandern, aber keine Sprünge o.ä.). Reparaturen hatte ich an der PR5 noch keine, die qualitätsbedingt waren. Dass man das nicht mit Wettkampfbetrieb oder härterem Rannehmen oder größerer Last (schwererer Fahrer) vergleichen kann, ist mir klar.
Der Leerlauf geht ab und zu im Stand sehr hakelig rein, dafür hat man beim Fahren beim Schalten vom 1. in den 2. immer wieder gute Chancen, den Leerlauf souverän zu erwischen.... Etwas ärgerlich. Ich habe mich mit KTM-Besitzern (!) unterhalten, die haben bei ihren teuren Markenmaschinen das gleiche Problem....
Ich bleibe optimistisch, dass meine PR5 weiter so gut läuft.VG Gudrun
Motorradfahren macht glücklich
aber manchmal merke ich es erst hinterher....
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