Was tun gegen Untersteuern-Vorderrad-Rutschern?

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  • #61
    Zitat von ghost Beitrag anzeigen
    So unterschiedlich ist das, mir passt der SX gut und der Originale Nekken auch. Ist auch kein wunder, die sind fast gleich von den Maßen.
    So ein Magura EX passt mit zum Beispiel überhaupt nicht.
    Aber das ganze Problem ist halt oft ein Zusammenspiel vieler verschiedener Dinge. Manchmal sind es irgend welche Kleinigkeiten, manchmal nur persönliche Tagesform. Da kann es sein das mal alles toll läuft und ohne das man am Moped was Geändert hat geht beim nächsten mal nichts zusammen.
    Deshalb ist es von außen fast unmöglich Lösungen zu schreiben.
    ...ich komme mit dem sx auch gut zurecht und dem ex überhaupt nicht......habe den lenker in etwa mittig der standrohre für direktes gefühl.
    gabel zwei ringe durchgeschoben....das nützt aber alles nichts...man muß das motorrad halt dem eigenen körper anpassen...kann schon mal 4-5 fahrtage dauern bis nur der lenker in etwa paßt...brauche ab und zu schon mal 2-3 monate bis mir alles gefällt..od. ich mich dran gewöhnt habe.
    wer schön sein will muß leiden od. zahlen

    Beta-Supersenior

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    • #62
      Zitat von ghost Beitrag anzeigen
      Deshalb ist es von außen fast unmöglich Lösungen zu schreiben.
      Schon klar, hab auch keine fertige Lösung ala: Schraube das und das und dann paßts, aber die Hinweise helfen schon weiter.
      Ist ja das feine an Internetforen: Es werden zu einem Thema in kürzester Zeit viele wichtige Infos und Meinungen gesammelt und kann sich das Wichtigste, Naheliegenste herausfischen und schneller ans Ziel kommen.

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      • #63
        Hab nun ca 2h herumprobiert. In der Wiese einen kleinen, engen Kurs ausgesteckt und abwechselnd mit der Honda und der KTM gefahren.
        Obwohl in den letzten Wochen mit der KTM ca. 30h gefahren und in der Zeit mit der Honda höchstens insgesamt ne Stunde in dieser Zeit, komme ich mit der Honda sofort runder ums Eck. Zumindest gefühlsmässig (brauch mal ne gescheite Stoppuhr).
        Aber auf alle Fälle geht das VR. deutlich neutraler ums Eck. Beide Mopedn mit S12.
        Hab dann nochmal beide Mopedn vermessen. Lenkerhöhe, Rastenhöhe, Rastenbreite, Abstand Lenker/Rasten waagrecht, Abstand Vorderrad zu den Rasten/Lenker usw. alles innerhalb eines cm. Also die Geometrie ist relativ ähnlich bis erstaunlich gleich, nur die Sitzhöhe ist um 2cm niedriger bei der Honda.
        Alles Moped ohne Fahrer gemessen. War niemand daheim, um inkl. mir zu messen. Möcht ich morgen nachholen.

        Der Handlingkurs ist relativ eng. 15 bis 25km/h laut Tacho die Kurven.
        Die Honda geht mit viel Grip am VR ums Eck, schlägt nur hinten aus.
        Die KTM schiebt zuerst übers VR, erst beim Rausbeschleunigen wirds neutral. Hab dann die Gabel wieder runtergeschoben. Ist mir kein Unterschied aufgefallen zu den 7mm vorstehend (nun ca 3mm).
        Es wird besser, wenn ich nicht zuweit vorne sitze, aber dann sind mir die Arme fast zu kurz und hab wenige Kontrolle am Lenker.
        Stehend ist das Kurvenverhalten neutral (hänge stehend nicht so am Lenker, wie es sich wohl normal gehört), zumindest die Schräglagen, die ich stehend fahre.

        Also in die Kurve reinrollen oder gar reinbremsen mag die EXC nicht so wirklich. Optimalerweise ist man wohl vor der Kurve fertig und nimmt die ganze Kurve auf Zug. Zumindest auf der Wiese gehts damit besser.

        An der Dämpfung liegts sicher nicht, dafür ist die Wiese zu glatt.
        Na ja, morgen noch bießerl herumprobieren und dann hoffen, daß es am WE beser klappt.

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        • #64
          Update:
          Bißerl hatte ich mich schon damit abgefunden, daß sich enge Kurven nicht so einfach, wie mit der Honda fahren lassen.
          Mo - Mi war ich bei einem Sportfahrertraining. Unser Trainer, fährt selbst ne KTM (zwar ne 250F, aber immerhin) und merkte beim Zusehen, daß etwas nicht paßt. Nachdem er mit meiner 300er gefahren ist, meinte er, die Karre biegt überhaupt net ab. Das ist nicht normal. Sein Verdacht war ne zu harte Feder, da sie beim Anbremsen wenig eintaucht. Fürs erste hab ich die Gabel auf 10mm Überstand abgesenkt und Lenker etwas nach hinten gedreht (hatte ich nach seiner Einschätzung schon zuweit vorne montiert), Vorspannung von ca. 1 Umdrehung auf Anschlag aufgemacht.

          Heute hab ich nachgesehen, es sind die orig. Federn montiert.
          Ich hab derzeit ~ 77kg, keine Ahnung wie schwer die ganze Ausrüstung ist, aber sollte mit den orig. Federn also eigentlich passen.
          Gabelbrücke war auf 18mm, hab ich nun auf 20mm umgestellt und probeweise die Gabel nun sogar auf 12mm durchgesteckt, Lenker noch bißerl weiter nach hinten gedreht (mit paßt nun die Kröpfung besser).
          Und siehe Da, endlich klappts auch mit den engen Kurven. Zuviel Gas schiebt nicht gleich das VR raus und es läßt leichter die Linie korrigieren.
          D.h. ist nun eine deutlich merkbare Verbesserung. Ich muß aber erst verifizieren, ob es die 2mm mehr Versatz oder die 12mm durchgesteckte Gabel ist.

          Spricht etwas dagegen, mit so tiefer Front zu fahren? Vorderrad hat genügend Luft zum einfedern (über 10mm noch frei), oder doch eine weichere Feder verbauen?

          Könnte es sein, daß ich hinten eine zu langsame Zugstufe fahr und sich das Heck dadurch zu tief wird?
          Möchte die Zugstufe aber beibehalten, da diese viel Ruhe ins Heck brachte.

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          • #65
            Ne weichere Feder würde ich nicht nehmen. Bei dem Versatz leidet aber auch der Geradeauslauf.
            Militant tolerant!

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            • #66
              Wahrscheinlich schick ich die Gabel nochmal ein, zum nachabstimmen.
              Ich hab die Druckstufe eine Umdrehung vor Anschlag ganz offen und die Gabel ist straffer als die Gabel der Serien 250er (11er Model).

              Wegen Versatz:
              Ganz schlau werd ich da noch nicht.
              Theorie sagt, je kürzer der Versatz, desto größer der Nachlauf, desto besser der Geradeauslauf (Umkehrschluß, geht weniger willig in Kurven).
              Demgegenüber stehen die 22er Brücken der Husabergs, welche, laut vielen Forenbeiträgen das zappelige vom Fahrwerk nehmen.
              Bei KTM habens mal mit 14er und 16er Brücken experimentiert (für MX), war aber unfahrbar nervös....

              Meine persönliche Beobachtung ist, daß der Geradeauslauf mit 18er Brücken absolut OK war, beim flotten hindurchschlingeln zwischen Bäumen, stehendem Fahren zwar deutlich wendiger, wie z.B. die Honda (wird am 2T liegen), aber sitzend, enge Kurven gehen nun besser (obs an der weiteren Absenkung der Gabel liegt, muß ich erst verifizieren, kam leider ein Gewitter).

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