Quetschmaß an einer Gasgas EC einstellen
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Es war eigentlich in beiden Fällen so, dass das Gestänge weder Spiel hat, noch "vorgespannt" war.Zitat von Erhard Beitrag anzeigenHallo zusammen,
bei SMcrossers um 3mm abgedrehten Kopf liegt doch dann die Anlenkung der Auslasssteuerung um die zusätzliche Höhe der Dichtungen erhöht. Anders gesagt, die Betätigungsstange welche ja am einen Ende im Rumpfmotor und am anderen Ende im Zylinder sitzt, müsste um die Dicke der Fußdichtung verlängert werden um wieder bei gleichem Betätigungspunkt zu sein.
Kann es sein, dass (auch) deshalb die Charakteristik so geworden ist, weil die ALS viel später kommt?
Grüße,
Erhard
Klar möchte man erstmal denken, dass durch das anheben ein Einfluss auf die ALS entsteht.
Ich habe aber auch noch bei niemanden gelesen/gehört, dass sich da jemals jemand drüber Gedanken gemacht hat beim anheben...
Die Aussage ist immer: Dichtung drunter; Kopf abdrehen fertig.
Erfahrung ist die Summe der gemachten Fehler 
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Danke, werd ich haben, denn der Weg ist das Ziel >:).Zitat von Uwe2 Beitrag anzeigenViel Erfolg dabei:holy:
Der Motor läuft schon jetzt ganz OK, aber ich finds komisch, dass der Leerlauf dermaßen hoch (fast am Anschlag der Schraube) eingestellt werden muss. Das bedeutet nicht, dass sie hoch dreht, nein sie dreht eben so niedrig, dass sie gerade noch läuft, mit eingelegtem Gang.
So ein 2T ist eben ein Zufallsmotor, verglichen mit einem modernen 4T Einspritzer.
Aber hoher Erlebniswert!
Grüße,
ErhardHinfallen, aufstehen, Krönchen richten, weitergehen...
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Also, das sind ja hier Geschichten, da läuft es einem ja kalt den Rücken runter.
Erhard, bist Du sicher, dass Du vorher einen Quetschspalt von 0.9mm gemessen hast? Falls das annähernd so sein sollte, würde Dein Motor absolut nicht mehr laufen, glaub mir.
Und wenn ihr keinen Unterschiede zwischen QS 2,0mm und über 3,0mm spürt, dann frage ich mich doch, warum ihr eigentlich etwas verändern wollt.
Wirklich jeder kann an seinem eigenen Moped soviel rumschrauben wie er will, aber glaubt mir, wenn ihr dermaßen wild bastelt, dann ist das sicher nicht im Sinne des Erfinders! Wir bekommen fast jeden zweiten Motor, der selbst mal überarbeitet wurde, früher oder später auf den Tisch und schlagen nur die Hände über den Kopf zusammen.
Macht es doch ganz einfach, wenn Ihr schon "tunen" müsst: Zylinder maximal so hoch, das bei UT der Kolben bündig mit Unterkante Auslass ist. Die seitlichen Überströmer könnt ihr vernachlässigen. Dann Kopf drauf und QS messen (mit Lötzinn, setlich an Zylinderwand). Dazu muss nicht wie von Erhard beschrieben dass Lötzinn auf dem Kolben befestigt werden....!
Wenn QS zwischen 1,8mm und 2,2mm, dann trinkt ein Bier und erfreut Euch der GASGAS. Falls im Bereich von 0,2-0,5 außerhalb dieser Werte, nur Fussdichtung ändern! Falls mehr, eventuell Dichtfläche vom Kopf abdrehen! Mehr bitte nicht!!!!
Und wenn Zylinder und Kopf passen, zu guter Letzt Höhenspiel der ALS einstellen!!!
Dann war´s das. Gute Fahrt!
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was mir noch bei der Überholung des Motors noch aufgefallen ist, ist dass die Überströmkanäle im Motorgehäuse 1.) sehr rau sind. genauso wie das restliche Gehäuse von außen. und 2.) und das diese bis zu 1,5mm kleiner als die Überströmer im Zylinder sind.
auf dem Bild kann man beides sehen: Die Rauheit; und mit einer Reißnadel angezeichnet die Größe der Überströmer im Zylinder.
Beides stellt meiner Meinung nach schon nicht gerade kleine Widerstände für die Gasströmung dar.
Da muss man doch eigentlich staunen, wie viel Leistung die Motoren trotzdem produzieren...
Erfahrung ist die Summe der gemachten Fehler 
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rauheit ist ja nicht so schlimm - sorgt auch für eine bessere Vermischung von Benzin und Öl.
Desweiteren setzen sich dort keine Tröpfchen ab (was bei ganz glatten wänden passieren kann)
Aber dabei scheiden sich die geister - die einen sagen "ganz glatt poliert ist am besten" die anderen sagen "leicht rauh ist es besser"
Effektive und reproduzierbare vergleiche kenne ich nicht.
Das der Kanal im Block ja doch schon recht deutlich kleiner ist, ist natürlich schon ein Manko, da müsste man den Block mal anpassen, sollte zu einer besseren Zylinderfüllung führen.
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In der Motorrad gab es vor 20 Jahren mal einen test wo sie bei einem Einzylinder 4T die Einlasskanäle poliert haben. Die Kiste hatte nach dem Polieren weniger Leistung als mit.....Der Phönix muß brennen um aufzuerstehen
Das Leben ist ein Wunschkonzert :vchris:
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So siehts aus....Zitat von Elvis74 Beitrag anzeigenIn der Motorrad gab es vor 20 Jahren mal einen test wo sie bei einem Einzylinder 4T die Einlasskanäle poliert haben. Die Kiste hatte nach dem Polieren weniger Leistung als mit.....
Ich verstehe manchmal nicht, warum sich hier soviele Gedanken darum gemacht wird, einen Motor zu "tunen", der doch für alle schon mehr als genug Leistung hat?? Wie schon vorher geschrieben, fast jeder zweite Motor ist mittlerweile verbastelt, weil einfach überall Hand angelegt wird, ohne Sinn und Verstand....
Macht mal Vergaser sauber, frischen Luftfilter rein, Kolbenwechsel früh genug, und alles wird perfekt und lange laufen!
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Naja über das anpassen des Blockes zum Zylinder ist ja nix gegen einzuwenden....
Solang man es richtig und mit verstand macht!
Ob die Mehrleistung benötigt wird, steht natürlich auf einem ganz anderen Blatt!
Gesendet von meinem GT-I9305 mit Tapatalk
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:holy: Klarstellung: Ich will gar nix überarbeiten! Meine Devise: "so original wie möglich, aber gut eingestellt".Zitat von Tim Taylor Beitrag anzeigenAlso, das sind ja hier Geschichten, da läuft es einem ja kalt den Rücken runter.
Erhard, bist Du sicher, dass Du vorher einen Quetschspalt von 0.9mm gemessen hast? Falls das annähernd so sein sollte, würde Dein Motor absolut nicht mehr laufen, glaub mir.
Und wenn ihr keinen Unterschiede zwischen QS 2,0mm und über 3,0mm spürt, dann frage ich mich doch, warum ihr eigentlich etwas verändern wollt.
Wirklich jeder kann an seinem eigenen Moped soviel rumschrauben wie er will, aber glaubt mir, wenn ihr dermaßen wild bastelt, dann ist das sicher nicht im Sinne des Erfinders! Wir bekommen fast jeden zweiten Motor, der selbst mal überarbeitet wurde, früher oder später auf den Tisch und schlagen nur die Hände über den Kopf zusammen.
Macht es doch ganz einfach, wenn Ihr schon "tunen" müsst: Zylinder maximal so hoch, das bei UT der Kolben bündig mit Unterkante Auslass ist. Die seitlichen Überströmer könnt ihr vernachlässigen. Dann Kopf drauf und QS messen (mit Lötzinn, setlich an Zylinderwand). Dazu muss nicht wie von Erhard beschrieben dass Lötzinn auf dem Kolben befestigt werden....!
Wenn QS zwischen 1,8mm und 2,2mm, dann trinkt ein Bier und erfreut Euch der GASGAS. Falls im Bereich von 0,2-0,5 außerhalb dieser Werte, nur Fussdichtung ändern! Falls mehr, eventuell Dichtfläche vom Kopf abdrehen! Mehr bitte nicht!!!!
Und wenn Zylinder und Kopf passen, zu guter Letzt Höhenspiel der ALS einstellen!!!
Dann war´s das. Gute Fahrt!
Mein Ansinnen ist ja gerade die Dinge gerade zu rücken und eventuellen Basteleien des Vorbesitzers auf die Schliche zu kommen. Für mich nicht leicht, weil mein erster 2T überhaupt, nach 15 Jahren wartungsarmen problemlosen diversen 4T. Ölwechsel, Ventilspiel einstellen wars eigentlich. Der Vergaser hat immer gepasst, da war außer Beschleunigerpumpe reinigen und mal ein Schwimmernadelventil abdichten nix zu tun.....
Und nun 2T! (GasGas EC300 BJ2008 2013 gekauft und von mir auf E-Start umgebaut, viel erneuert, Fahrwerk angepasst, Vergaser halbwegs eingestellt und eigentlich zufrieden, alles zuverlässig, 24h Langensteinbach und einige andere Sachen ohne Defekte abgespult)
Leider ist Werl ja nicht grad der nächste Weg für mich, sonst wäre ich garantiert schon dort gewesen....
Ziel ist ein zuverlässiger Enduromotor für schwierige Sachen wie rumänische Bachläufe bergauf mit viel Getuckere und kurzen Gasstößen, gute Tankreichweite, volllastfest für längere Auffahrten. Veranstaltungen wie DMSB Streitberg und East Enduro Challenge.
Maximalleistung ist eher untergeordnet, Fahrbarkeit zählt.
Der GasGas Motor erfüllt das bisher gut, aber die notwendigen Wartungen bzw. kaputte Fußdichtung zwingen mich zum Schrauben und das soll möglichst richtig ausgeführt werden.
Also,
Es ist ja nun kein Hexenwerk QS zu messen. Ich habe mit der Methode durchs Kerzenloch identische Werte erhalten, wie mit dem quer eingeklebten Lötzinn. Daher ist für mich künftig durchs Kerzenloch bevorzugt.
Der QS vom Vorbesitzer war 0,9mm mit 0,3mm Fußdichtung. Kolben war der zweite und möglicherweise nicht original. Es gibt keine Reste von der grauen (Einlauf?)Beschichtung auf den Laufflächen, wie sie bei den GasGas Originalkolben nach Betrieb sonst vorhanden wäre.
(Aufschriften:
Brennraumfläche-
22502-6
8077DA
GASGAS
Innen ein Schriftzug-
W72
)
Nun habe ich Kolben neu und ALS überholen lassen (GasGas Original Kolben Maß "C")
Für 2,0mm QS wurden nun 2,0mm Fußdichtung benötigt, in Form von 0,5mm Dichtung + 1mm Aluplatte + 0,5mm Dichtung. Ohne die Aluplatte war es exakt 1,0mm QS. (Messmethode wie zuvor und reproduzierbar)
Man könnte also den Eindruck haben, am Kopf wurde ein wenig abgedreht.
Ausserdem wäre der Quetschspalt des Kolbens vorher ohne Dichtung gerechnet: 0,6mm und mit dem neuen Kolben ohne Dichtung: 0,0mm. Die Kolben sind also 0,6mm unterschiedlich vom Abstand Oberkante - Lagermitte. Sind solche Unterschiede normal?
Der Motor läuft nun wieder gut, aber vorerst werde ich keine weitere Zeit haben für ein systematisches Testen. Ich wollte nur ein fahrbereites Mopped statt einer Teilesammlung in der Garage stehen haben.
Es wurde einfach mal gefahren wie zuvor, nicht mal ein neuer Luftfilter. Es ging mir erstmal nur um den vorher nachher Vergleich und der passt.
Das Hochdrehen im Leerlauf ist weg, da die Fußdichtung nun wieder dicht ist. Der Anlasser dreht leichter, was mit der geringeren Verdichtung zusammenpasst.
Für den Sommer wird das genügen müssen, von Vergaserabstimmung mal abgesehen.
Nächster Schritt ist dann wirklich Motor raus, neues Pleuel, KW lager usw..
Werd ich dann hier wieder hier reinschreiben, wenns was neues gibt.
Grüße,
ErhardHinfallen, aufstehen, Krönchen richten, weitergehen...
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Quetschmaß an einer Gasgas EC einstellen
Bei dir ist definitiv der Kopf bearbeitet. Normalerweise kannst du ein QM von 2mm ohne große Probleme einstellen und hast dann zwischen 0,5-0,8 MM Dichtung unterlegt. Fertigungstoleranzen von bis zu 1mm sind im 21ten Jahrhundert mit Sicherheit nicht mehr normal!!
Ich würde bei den großen GasGas immer original fahren und das QM auf 1,8-2,0 fahren, hat mit am besten gefallen, bei 2,2 hast du ein Super sanftes "Frauenmoped" ohne böse Überraschungen. Das ganze zylinderanheben mit aludichtung etc macht so lange keinen wirklichen Sinn wie ein- und Auslass nicht mit angepasst werden.Zuletzt geändert von Elvis74; 24.06.2014, 13:05.Der Phönix muß brennen um aufzuerstehen
Das Leben ist ein Wunschkonzert :vchris:
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Zitat von Elvis74 Beitrag anzeigenBei dir ist definitiv der Kopf bearbeitet. Normalerweise kannst du ein QM von 2mm ohne große Probleme einstellen und hast dann zwischen 0,5-0,8 Moin Moin :) Dichtung unterlegt. Fertigungstoleranzen von bis zu 1mm sind im 21ten Jahrhundert mit Sicherheit nicht mehr normal!!
Ich würde bei den großen GasGas immer original fahren und das QM auf 1,8-2,0 fahren, hat mit am besten gefallen, bei 2,2 hast du ein Super sanftes "Frauenmoped" ohne böse Überraschungen. Das ganze zylinderanheben mit aludichtung etc macht so lange keinen wirklichen Sinn wie ein- und Auslass nicht mit angepasst werden.
Demnach steht ein neuer Kopf auf der Liste.
Hier hat mal Jogi geschrieben in Beitrag #21, dass die Kiste mit angehobenem Kopf deutlich gesifft hat. So ist es bei mir mit N1EF und N1EG Nadeln, die funktionieren nicht sehr schön. Die JD(rot/blau) gehen beide deutlich besser. Haben ja auch eine völlig andere Form.
Ab 1/3 bis 1/2 Gas qualmt N1EG und N1EF, JD nicht. Die JD Nadeln haben am Ende 2mm N1EF oder G nur 1,5mm. Wir reden hier also nicht von µm sondern satte 5 zehntel mm.
Somit kann ich weiter JD fahren oder die N1 Nadeln wieder rausholen, wenn ich einen anderen Z-Kopf habe.
Mein Leerlaufproblem (zu fett / nur weit aufgedrehte LL-Schraube möglich) ist mit der JD rot passabel gelöst. Die rote ist an der Basis 2,71mm statt 2,69mm (blau) und macht mir bis ca 1/4 gas magerer.
Grüße,
ErhardHinfallen, aufstehen, Krönchen richten, weitergehen...
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Durch Polieren kann Wandbenetzung und Gemischbildung auch schlechter werden. Rauhigkeit, Kanten und Ecken vermischen Benzin und Luft nochmal besser, wenn es der Vergaser nicht gut gemacht hat.Zitat von Elvis74 Beitrag anzeigenIn der Motorrad gab es vor 20 Jahren mal einen test wo sie bei einem Einzylinder 4T die Einlasskanäle poliert haben. Die Kiste hatte nach dem Polieren weniger Leistung als mit.....
Wenn schon, dann richtig.
Gezielt Flaschenhälse in der Strömung beseitigen ist viel wichtiger als überall Rauhheit zu verringern.
Aber auch das bringt aber nur Vorteile für hohe Drehzahlen, wo der Strömungswiderstand begrenzend wirkt. Anschließend ist wieder alles auf den erhöhten Durchsatz und Drehzahl anzupassen. Wer mag liest sich mal das alte Buch vom Ludwig Apfelbeck durch (Wege zum Hochleistungs 4T Motor).
Grüße,
ErhardHinfallen, aufstehen, Krönchen richten, weitergehen...
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