Beide Kolbenbolzenclips verloren TM 250 EN

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  • donktm
    antwortet
    Die Sache mit dem Aulasssteg sollte doch ein Hersteller mit großer 2t Erfahrung besser im Griff haben. Der sollte doch bitte weit genug zurück genommen sein.
    Kann ja nicht sein das das so ausgeliefert wird und der Kunde erstmal einen Kolben und Zylinder fratze fährt um dann beim dringend notwendigen Kolbenwechsel den Zylinder dann direkt bearbeiten und neu beschichten zu lassen.

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  • donktm
    antwortet
    Also mein Gewerbe ist ja die mechanische Bearbeitung von Teilen und der Werkzeugbau.
    Die Dichtfläche für die Fußdichtung ist dermaßen beschissen gefräst, das würde ich nicht als Dichtfläche an unsere Kunden herausgeben.
    Auch das man Fußdichtungen mit Silikon montieren muss ist in meinen Augen zwar Mittel zum Zweck aber technisch gesehen großer Pfusch.

    Bei der Sache mit den Clipsen bin ich ja selbst sehr erstaunt und habe das bisher weder gesehen noch davon gehört das so etwas bei einem werksmontierten Motor passiert.
    Deswegen ja auch die Frage in die Runde wie die allgemeinen Erfahrungen und Meinungen sind. Man möchte ja schließlich aus den Fehlern anderer und diesem Missgeschick im allgemeinen lernen.

    Bin ja immer noch sehr auf die Meinung von Tim Taylor gespannt.

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  • FrankSt
    antwortet
    Die Dremelspuren findet man da öfter. Liegt daran, daß es hangemachte Sandgußteile sind und die sind halt nicht alle 100% gleich. Die haben z.B. auch nur ein Gehäusemodell und der Platz für das größere 300er Kolbenhemd wird nachträglich von Hand nachgearbeitet.

    Schwitzende FuDi kenne ich nur, wenn man die ganz dünnen Dichtungen ohne die "Silikonwürstchen" verbaut.

    Dichtflächen waren bei all meinen TM glatt, allerdings hatte die 14er 125 mehrfach Probleme mit undichtem Kopf.

    Das beide Clips fliegen gehen hab ich noch nie gehört, ich kenne auch niemand, dem bei einem werksmontierten Motor überhaupt schon mal ein Clip rausgesprungen ist. Weder bei TM, noch bei anderen.

    Das mit dem Steg kenne ich. Hat meine aktuelle 300er auch.

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  • donktm
    antwortet
    Das klingeln vor etwa 20h begann nach einem etwa 500m langen Vollgasstück im letzten Gang auf einem Stoppelfeld.
    Hinterher sagte er das der Motor jetzt anders klingt als vorher und irgendwie klingelt.
    Die KTMs haben das Volgasstück ohne Schaden weggesteckt:))

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  • donktm
    antwortet
    Ist ein ganz neues Moped.
    Dieses Jahr im Mai gekauft.
    Motor hat jetzt knapp 50h und war auch noch nie offen.
    Der Kollege ist auch der Erstbesitzer.

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  • Tim Taylor
    antwortet
    Welches Baujahr ist die Gute denn? Erstbesitzer?

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  • donktm
    hat ein Thema erstellt Beide Kolbenbolzenclips verloren TM 250 EN.

    Beide Kolbenbolzenclips verloren TM 250 EN

    Gestern durfte ich den Motor einer TM 250 EN begutachten der nicht mal 50h gelaufen ist und bei dem beide Kolbenbolzenclips fehlten/ verloren gegangen sind und der dementsprechende tiefe Riefen im Zylinder aufwies.
    Der Fahrer hatte seit etwa 20h ein seltsam klingelndes Geräusch im Motor, da aber Lesitung vorhanden war hat er sich erstmal nichts weiter dabei gedacht, in den letzten Betriebsstunden hat er einen leichten Leistungsverlust gespürt und darauf hin jetzt den Zylinder gezogen und das Drama bemerkt.

    Hat jemad so was schon mal gehabt oder gesehen, unabhängig vom Hersteller, das beide Clips weg sind?
    Einen fehlenden Clip habe ich schon mal gesehen, aber beide erscheint mir doch sehr ungewöhnlich.
    Was sagt das geballte Forenwissen dazu? Experten vor.

    Denke die Clips sind flöten gegangen als das klingelnde Geräusch anfing. Man sieht auch im Kurbelgehäuse und im Zylinderkopf deutliche Spuren und Einschläge der Clips oder deren Überreste.

    Außerdem ist mir aufgefallen, das an dem Werks neuen Zylinder der Auslasssteg unzureichend zurück geschliffen war und der Kolben an dieser Stelle deutliche Klemm und Reibspuren aufweist. Der Zylinder und die Beschichtung sind an der Stelle ebenfalls fratze.
    Eigentlich ein Armutszeugnis der Fertigung.
    Auch die Dichtfläche dr Zylinderfussdichtung weist eine Rauhait durch die Fräsbearbeitung auf die für eine Dichtfläche einfachnur erbärmlich ist, das erklärt auch warum der neue Motor von Anfang an an der Fußdichtung geschwitzt hat. Die restliche mechanische Bearbeitung des KW Gehäuses ist bezüglich Bearbeitungsspuren und Qualität ein Armutszeugnis. An mancehn Stellen sieht es aus als hätten Laien das mit nem Dremel oder ner Flex bearbeitet. Absolut unterirdisch.
    Zuletzt geändert von donktm; 17.10.2017, 09:38.
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