Wir fuhren bei etwa 20 Grad Außentemperatur und warmer, trockener Straße mit etwa 20 km/h auf eine rote Ampel zu. Perfekte Reifen waren auch auf der Karre.
Einige Meter vor der Ampel tippte ich die Bremse leicht an um sanft vor der Linie anzuhalten.
Plötzlich regelte das ABS und pulsierte wie wild.
Null Bremswirkung, fast wie auf spiegelglatter Eisfläche !!!!!!!!!!!
Ich riß leicht panisch an der Handbremse (ja, es war kein Mopped) und kam soeben vor der Hauptstraße zum stehen, kurz vor dem Querverkehr, der mich wohl zu Matsch zerdrückt hätte (Bundesstraße).
Irgend so ein Dreckssensor hatte wohl was von einem blockierenden Rad erzählt und schon war nix mehr mit Bremsen.
Auf der Fahrt nach Hause, mit beschissenem Gefühl war alles wieder i.O.
Einige Wochen Später (ein Fehler konnte nicht gefunden werden) passierte das selbe an einer Kreuzung nochmal.
Ist bestimmt geil, wenn man in 10 Jahren mal mit einer S1000RR langsam auf eine Schlange zurollt und dann dank des drecks ABS voll hinten einschlägt.
Ein System das aufgrund von Sensordaten (wow, wo Elektronik ja die Zuverlässigkeit schlechthin darstellt) den von mir erzeugten Bremsdruck zurücknimmt und wieder aufbaut geht mir am Arsch vorbei.
Sowohl aus der Sicht des Schraubers (Bremsflüssigkeitswechel, Bremsleitungswechsel und des sonstigen Mehraufwandes beim Schrauben) als auch aus der Sicht des Fahrers, der weiß, das ABS dem Bremsweg teilweise je nach Untergrund um das 5-fache verlängern kann.
Mußte ich mal loswerden.
Vor allem, weil ich das in einem anderen Forum mal erzählte und gleich 2 Mitglieder ähnliche Erfahrungen gemacht hatten. Laut Hersteller kann sowas nicht passieren, höchtens ein Ausfall wobei das KFZ noch sicher konventionell bremsen würde. Pah !!!








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