Vorderradbremse ohne Druckpunkt
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Bericht: Passt und funktioniert problemlos seit Mitte Juli.
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Ich hole den thread hier mal wieder aus der Versenkung. Ich habe jetzt das gleiche Problem an meiner 2013er EXC 300. Ich möchte aber gerne bei Brembo bleiben und werde jetzt die neue ab Modell 2014 Bremspumpe verbauen.
Ich werde berichten.
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Hab jetzt auch auf Nissin umgebaut weil mein Druckpunkt nach einigen Wochen Standzeit wieder weg war.
Funktioniert tadellos und nach wenigen Malen Pumpen hab ich nen ordentlichen Druckpunkt.
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Denke das ist ganz klar nicht das Problem!!!!Zitat von eisi Beitrag anzeigenFehlerquelle Nr. 1
Abdichtung des Bremskolbens am Bremssattel – dies ist meiner Meinung nach die wahrscheinlichste Möglichkeit wo die Luft eindringen kann. Möglicherweise hat bei mir die Dichtung etwas gelitten als die Bremsen gekocht haben. Alle anderen Verbindungen mit Metalldichtungen schließe ich aus.
Ich denke, dass die Dichtungen bei positiver Druckbelastung (Überdruck) dicht sind, allerdings bei negativer Belastung (Unterdruck) eine gewisse Leckrate aufweisen.
Wenn es so wäre würde der Fehler bei einem System mit umgebauer Nissin Pumpe wohl auch auftreten da der eigentliche Fehler noch da ist.
Denke das die Bohrungen in der KTM Bremspumpe so knapp sind das sich hierdurch immer wieder Luft ins System schleichen kann. Dann ist die Zulaufbohrung nicht groß genug um die Luft wieder in den Behälter zu lassen.
Beim Umbau auf dei Nissin Pumpe, anbauen Flüssigkeit rein 15 mal gepumpt und fertig!!!!!
Das klappt bei Brembo im Leben nicht, habe mich da vorher auch schon mit versucht.
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Neue Ursache gefunden...
Hallo zusammen...
nun möchte ich mich auch mal zu diesem Thema zu Wort melden.
Zum Anfang sei gesagt dass dies meine Beobachtungen, Feststellungen und Meinungen sind und nicht zwangsläufig bei anderen zutreffen müssen.
Bisher bin ich glücklicherweise von diesem Problem verschont geblieben. Bis jetzt...
Seit meinem letzten Rumänienurlaub, wo die Bremsen ordentlich gekocht haben, leide ich nun ebenfalls am Brembo-Bremsen-Sydrom.
Bei mir kam es schleichen nach dem Urlaub. Erst nur sporadisch alle paar Wochen. Einmal Kolben zurück drücken und wieder pumpen hatte meist geholfen. Die Zeitabstände wurden allerdings immer kürzer. Mittlerweile reichten 5 Stunden Standzeit aus um den Druckpunkt zu verlieren.
Zwei Beobachtungen machte ich, denen ich erst später eine Bedeutung beigemessen habe.
1. mit zunehmender Abnahme der Bremsbeläge verschlimmerte sich das Problem gravierend
2. bei geöffneter Bremspumpe (Deckel u. Gummimembran) war kein Druckpunktverlust spürbar, auch nicht nach einer Woche Standzeit (hielt ich allerdings damals für einen Zufall)
Naja jedenfalls war ich am verzweifeln... oben und unten Entlüften, mit Spritze, ohne Spritze, mit Entlüftungsgerät, neue Bremsflüssigkeit usw. jedes mal bemerkte ich das immer wieder Luft aus der Bremsleitung oben ankam.
Ich stellte mir nun die Frage, wo und warum kommt die Luft ins System.
Mittlerweile bin ich der Meinung, die zwei Ursachen gefunden zu haben die dafür verantwortlich sind. Beide Fehlerquellen nur im direkten Zusammenspiel verursachen das Problem.
Weiterhin kann ich auch den Kabelbindereffekt erklären.
Fehlerquelle Nr. 1
Abdichtung des Bremskolbens am Bremssattel – dies ist meiner Meinung nach die wahrscheinlichste Möglichkeit wo die Luft eindringen kann. Möglicherweise hat bei mir die Dichtung etwas gelitten als die Bremsen gekocht haben. Alle anderen Verbindungen mit Metalldichtungen schließe ich aus.
Ich denke, dass die Dichtungen bei positiver Druckbelastung (Überdruck) dicht sind, allerdings bei negativer Belastung (Unterdruck) eine gewisse Leckrate aufweisen.
Dies wirft nun die zweite Frage auf. Wann u. Warum könnte ein Unterdruck entstehen?
Fehlerquelle Nr. 2
Konstruktion der Gummimembran im Ausgleichsbehälter der Bremspumpe – ich glaube das bei sinkendem Ölstand im Ausgleichsbehälter die Membran einen gewissen Unterdruck im System aufbaut. Da sie aus Gummi und elastisch ist, möchte sie natürlich wieder in Ihre ursprüngliche spannungsfreie Form zurück und dabei entsteht bei entlasteter/neutraler Stellung des Pumpenkolben ein kleiner Unterdruck der ausreicht um Luft ins System zu saugen.
Mit diesen zwei Ursachen lassen sich nun auch meine anfänglich erwähnten Beobachtungen und der Kabelbindereffekt erklären.
Bei Abnahme der Bremsklötze verändert sich der Füllstand im Behälter, die Membran gleicht dies aus und verursacht dabei den Unterdruck so dass Luft an der Kolbendichtung eindringen kann.
Bei geöffnetem Deckel besteht eine dauerhafte Verbindung zur Umgebung (Druckausgleich), folglich kann sich auch kein Unterdruck aufbauen.
Und beim Kabelbindereffekt wird quasi das gesamte Bremssystem vom Ausgleichsbehälter abgekoppelt, so dass ein dauerhafter Überdruck entsteht und keine Luft eingesaugt wird.
Theorien über festsitzende Luftblasen, fehlerhafte Leitungsführung, Bremshebel die nicht richtig passen sollten usw. halte ich in diesem Zusammenhang für unrichtig.
Ohne die Nissen-Bremse zu kennen, bin ich mir sicher dass die Gummimembran dort anders konstruiert ist als bei der Brembo. An der Hinterradbremse gibt es das Problem, meines Wissens nach ja auch nicht und da ist die Membran auch anders, mit weniger Rückstellkraft des Gummis, konstruiert.
Fazit:
Solange sich die Membran im geschlossenen System in nahezu neutraler Position befindet, wird kein Druckpunktverlust spürbar sein.
Wird die Membran im Geschlossenen System aus Ihrer ursprünglichen Form zwangsweise gezogen, so tritt dieses Problem in Verbindung mit der defekten Kolbendichtung auf.
Ich persönlich montiere den Deckel mit der Membran erst wenn ich einen festen Druckpunkt habe und sicher bin das keine Luft im System ist (Entlüftungsgerät). Ausgleichsbehälter voll machen und Deckel drauf. Dabei sollte auf jeden Fall etwas Öl herauslaufen das sichergestellt ist, dass keine Luft mehr im Behälter ist. Weiterhin ist darauf zu achten das sich die Bremsklötze noch etwas zurückdrücken lassen damit ein Druckausgleich durch Temperaturveränderung möglich ist und die Bremse nicht fest geht.
Ich bitte darum dass das mal jeder so bei sich testet und ein Feedback abgibt... bei mir gibt es jedenfalls keine Probleme mehr.
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Sunline hatte ich auch gesucht, aber die waren doch pleite
den Renthal Intellilever gibts auch noch
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Klapphebel für die Nissin gibt es von:
- Zap
- Sunline
- Zeta
- 24MX
- Bud Racing
etc
etc
etc
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Ich habe mir nach euren Empfehlungen ohne Umwege über Entlüften oder Dichtsätze die Nissin Pumpe drangeklebt
funktioniert top, besser als die (13er)originalpumpe jemals war
harter Druckpunkt der sich auch im 4h Rennen nicht verändert :gut2:
leider ist die Auswahl an Klapphebeln nicht so groß, ich hab jetzt einen Zeta 3-Fingerhebel
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Danke für die Vielen Tipps,
ich habe kurz die Armatur vom Bruder umgebaut wo der Druckpunkt ja perfekt war. Sie funktionierte auf Anhieb zu 90% besser als meine. Also dürfte der Gebergummi oben hinüber sein.
Da ich aber bei Brembo bleiben möchte und nicht auf Nissin wechseln wollte, habe ich mir gleich die neue Armatur von MJ 14 gekauft. 185€ und jetzt habe ich wieder einen schönen fast perfekten Druckpunkt aber um einiges besser als früher.
Unterschiede der Armatur aus MJ14: Der Bremshebel ist funktionsgleich wie der Kupplungshebel von Brembo. Also gleicher Mechanismus. Weiters ist die Armatur weiter vom Lenker weg. Das ergibt sich da der Geberzylinder nicht mehr im rechten Winkel zum Behälter sitzt, sondern leicht schräg angeordnet ist. Die Bohrungen im Behälter sind gleich geblieben. Weiters ist mir die neue Schraube im Katalog aufgefallen. Habe ich mitbestellt und sie ist tatsächlich anders. Die schwarze Schraube die die Leitung an der Armatur befestigt ist anders. Foto folgt.
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Ich meine die Bremsarmatur oben am Lenker , hatte ich an meiner 013er auch schon nach ca. 70 Std. An einem anderen Mopped war auch schon mal der Bremsschlauch innerhalb der Schutzhülle ganz leicht undicht, so das nicht aufgefallen ist das dort die Bremsflüssigkeit ausgetreten ist, und die Brühe Tagelang gebraucht hat bis sie unten an der Schutzhülle raus kam
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Es ist nicht immer die Hydraulik. Wie sieht die mechanische Seite aus?
Sind die Beläge eingefahren und parallel? liegt der innere Belag an allen Punkten (vorne/mitte/hinten) sauber auf der Gegenfläche der Zange? ist die Zange plan zur Bremsscheibe? Liegt der äussere Belag perfekt auf den Kolben auf?
Manchmal sind da verzogene Bauteile. Wirds zum Beispiel besser, wenn Du versuchsweise die Verschraubung der Zange an der Gabel aufmachst, so dass die Zange locker ist und beim Betätigen sich parallel zur Scheibe ausrichtet?
Du hast die Kolben mit Paste eingesetzt. Ist da ein Lufteinschluß möglich durch die Paste/in der Paste?
Viel Erfolg,
Erhard
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Ja das ist mir bewusst. Es ist so. Ich habe soviel Druck das ich die Bremsbeläge zusammendrücken kann und oben am Hebel auch einen kleinen Widerstand spüre. Halte ich den Hebel, bleibt dieser auch. Irgendwie habe ich das komische Gefühl das mein Bremssattel nicht luftfrei ist.Zitat von Eifelhacky Beitrag anzeigenBist du dir sicher das die Topfmanschetten (Dichtungsringe im Bremszylinder) in Ordnung sind. Da gibt es en Rep-Kit für. MFG.
@Eifelhacky: Meinst du den Bremszylinder oben in der Armatur oder die Bremskolben unten im Sattel? Wenn unten die Dichtung kaputt wäre würde doch Flüssigkeit austreten.
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ich hab noch eine neue Brembo Armatur MY2013 oder 2014, macht mal ein Angebot.....
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